Scor mit Millioneninvestitionen in KI-basiertes Underwriting und Covea-Schatten

Der französische Rückversicherer Scor treibt die Automatisierung seines Underwriting-Geschäfts mit Künstlicher Intelligenz (KI) massiv voran – und lässt sich das jährlich mehr als 20 Millionen Euro kosten. Ziel ist zunächst ein KI-gestütztes Underwriting, bei dem die Technologie Daten aufbereitet, die finale Entscheidung aber beim Underwriter bleibt. Wenn das gut läuft, gibt es weitere Pläne.

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Vorwurf des „organisierten Betrugs“: Scor wegen Covéa-Deal am Pranger

Neues Kapitel in der Dauerfehde zwischen den französischen Assekuranzhäusern Covéa und Scor. Offenbar sollen Scor-Führungskräfte, darunter der verstorbene CEO Denis Kessler, sowie andere namhafte Top-Manager der Branche versucht haben, die Übernahme des Bermuda-Rückversicherers Partner Re durch Covéa zu verhindern. Französische Behörden untersuchen den Fall und befragen Scor.

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Ist Covéa für die Gewinnwarnung von Scor verantwortlich?

Krisenbehaftet ist Scor seit seinem Bestehen. Als Denis Kessler 2002 zum französischen Rückversicherer kam, war dieser ebenfalls angeschlagen. Und so hat der langjährige und inzwischen verstorbene CEO während seiner Amtszeit zahlreiche Übernahmeversuche abgewehrt - darunter den von Covéa im Jahr 2021. Da Scor nach der Gewinnwarnung nur noch 3,5 Mrd. Euro wert ist, könnte der Gegenseitigkeitsversicherer erneut einen Angriff starten. Man könnte sogar unterstellen, dass Scor erst durch Covéa höhere Rückstellungen vornehmen musste. Ein Kommentar.

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Scor verkauft Covéa-Anteile an BNP Paribas Cardif

Das französische Unternehmen Scor kauft für 252 Millionen Euro neun Millionen der eigenen Aktien zurück, die sich aktuell noch in Händen von Covéa befinden. Die Beziehung zwischen beiden Unternehmen hat eine lange und komplizierte Vorgeschichte, die 2021 unter dem Zutun der Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution in einer Vergleichsvereinbarung endete. Darin räumte Covéa Scor eine verbindliche Kaufoption auf ihre gesamte Beteiligung an dem Rückversicherer in Höhe von 8,8 Prozent des Aktienkapitals zu einem Preis von 28 EUR pro Aktie ein.

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Scor weiß positiv zu überraschen

Der französische Rückversicherer Scor hat im zweiten Quartal 2025 einen Nettogewinn von 226 Mio. Euro erzielt und damit das tiefrote Vorjahresquartal hinter sich gelassen. Damals stand ein Verlust von über 300 Mio. Euro zu Buche, weil der Konzern die Probleme in der Lebens- und Krankenrückversicherung nicht in den Griff bekam. Dass man diese überwunden habe, betonte Scor-Chef Thierry Léger bereits im Frühjahr. Mit dem Ergebnis im zweiten Quartal übertraf Léger nun sogar die Erwartungen der Analysten.

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Scor setzt sich ehrgeizige Ziele für 2023

Das Jahr 2022 war für den französischen Rückversicherer Scor wohl eher ein "Annus horribilis": Bei den Ratingagenturen wurde der Konzern in den Bewertungen nach unten durchgereicht, CEO Laurent Rousseau wurde gefeuert und die Bilanz ist desaströs. Umso ehrgeiziger sind nun die Ziele für dieses Jahr.

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Tops und Flops der Woche: Feuer bei Teicke und Scor, Swiss-Life duzt und Moody’s senkt den Daumen

In der deutschen Versicherungsbranche wird viel geduzt und noch mehr entlassen. Bei Wefox herrscht ein lockerer Umgangston, was den kürzlich gefeuerten zehn Prozent der Mitarbeiter wenig nutzt. Geduzt wird nun auch bei Swiss Life, aus Deutschlandchef Arnold  wird „der Jörg“. Bei Scor dürfte der Umgangston aktuell deutlich gereizter sein, denn der vor zwei Jahren als Retter präsentierte Laurent Rousseau ist seinen Job als CEO schon wieder los, wovon Thierry Leger profitiert. Der Ex-Underwriting-Chef der Swiss Re wird sich nun als Chef versuchen.

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Verstöße gegen „Loyalität und Vertraulichkeit“: Covea und CEO Derez müssen Millionenstrafe zahlen

Der Krimi endet mit einem Paukenschlag. Der französische Versicherer Covea buhlte ab 2018 um Scor, dann wurde das Kaufangebot plötzlich zurückgezogen, der Aktienkurs des Umworbenen purzelte. Sofort kamen Vorwürfe gegen Covea auf, denn deren CEO Thierry Derez saß im Verwaltungsrat von Scor und soll für das Angebot Insiderinformationen genutzt haben. Ein Gericht hat sich nun mit dem Fall beschäftigt und eine Millionenstrafe ausgesprochen.

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Ein Deal wie ein Krimi: Exor verkauft Partner Re an Covea

Wächst hier ein neuer Rückversicherungsgigant heran? Die niederländische Investmentgesellschaft Exor, im Besitz der italienischen Unternehmerfamilie Agnelli, will den Rückversicherer Partner Re an die französische Versicherungsgruppe Covea verkaufen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde abgegeben. Es entsteht einer der größten Rückversicherer am Markt, doch noch spannender ist die Vorgeschichte von Betrug, Männerfeindschaft und geplatzten Übernahmen.

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„A risky world is one in which we want to be“

Im Rahmen der Scor-Sessions-Reihe präsentierte der französische Rückversicherer eine 45-minütige Diskussionsrunde zum Thema „The Reinsurer of Tomorrow, How the Industry is Preparing to Face the Future“. Neben CEO Thierry Leger nahmen auch Lloyd's-Chef John Neal sowie Axa-Chief-Risk-Officer Françoise Gilles teil. Bei vielen Themen waren sich die drei Manager einig - sei es um die Exponierung, die Risikobepreisung oder die Zusammenarbeit mit staatlichen Akteuren.

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Rückversicherer in Monte Carlo: Zwischen Last und Luxus

Die Prämienraten bewegen sich auf einem mehrjährigen Hoch und eigentlich sollten sich die Rückversicherer frohen Mutes nach zwei Jahren erstmals am Sonntag wieder im Café de Paris von Monte Carlo einfinden und gleich sieben fette Jahre erwarten können. Doch die Weltpolitik, das Klima und angespannte Beziehungen zu Kunden trüben das sonnige Bild.

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Branchenpuls: Aon, Willis Towers Watson, Generali, Corona-Regeln

Die geplatzte Hochzeit zwischen Aon und Willis Towers Watson. Es war die Meldung der letzten Woche. Viele Marktteilnehmer atmen auf. Auch wichtig: Die Schadenzahlen für die Flutkatastrophe werden konkreter. Der GDV rechnet mit bis zu 5,5 Mrd. Euro versicherten Schäden. Indes geht es in dieser Woche in die nächste Präsentationsrunde der Halbjahreszahlen, u.a. mit Generali und Hannover Rück.

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