Clark übernimmt Schweizer Start-up UB Partner

Christopher Oster, Gründer und CEO von Clark (Bildquelle: Clark)

Clark hat weiterhin Hunger: Das Insurtech will auf dem Schweizer Versicherungsmarkt wachsen und hat dazu das Allfinanz-Unternehmen UB Partner mit Sitz in Zofingen übernommen. Die Eidgenossen sind seit 2010 im Bereich der Optimierung von Finanzlösungen tätig. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Bislang ist Clark durch 2media in der Schweiz vertreten, die ihren Fokus auf Performance Marketing und Lead-Generierung legt. „Wir sehen viel Potenzial auf dem Schweizer Markt für unsere Gruppe. Mit UB Partner haben wir einen weiteren starken Partner für unser Schweizer Geschäft gefunden, der perfekt in die Clark Group passt. Wir freuen uns darauf, als Clark Switzerland den Schweizer Finanz- und Versicherungsmarkt zu digitalisieren und an unserem Ziel zu arbeiten, der größte Versicherungsmakler Europas zu werden“, kommentiert Gründer und CEO Christopher Oster die Übernahme.

„Durch die Integration in die Clark Group schaffen wir eine noch nie dagewesene Konstellation in der Schweiz. Mit der Kombination von Marketing, Technologie und Beratung können wir unsere Wachstumsstrategie noch schneller vorantreiben und unseren Kund:innen ein einzigartiges Erlebnis bieten“, ergänzt Thierry Dreier, Gründer und Leiter Marketing und Vertrieb bei UB Partner.

Erst im August 2022 hatte Clark in Österreich das Versicherungsgeschäft von Compera übernommen. Mit der Übernahme will sich Compera nun auf ihr Kerngeschäft, den Gas- und Energievergleich konzentrieren. Bereits seit September 2021 machen der digitale Versicherungsmanager und die digitale Versicherungsplattform Segurio in Österreich gemeinsame Sache. Seit April 2021 verkauft auch das Rostocker Insurtech Hepster seine  (E-)Bike-Versicherungen über die österreichische Clark-App in der Alpenrepublik.

Bereits 2021 hatten die Frankfurter das Portal Finanzen.de von der Allianz X übernommen. Seitdem genießt Clark den Status des Einhorns. Allerdings zeigten sich kürzlich erste Schattenseiten. Demnach soll Finanzen.de Anleger bei Immobilieninvestitionen in die Irre geführt haben. Seitdem befasst sich auch Clark mit der Sache, das Management sowie das juristische Team des Unternehmens sehen die aktuellen Abläufe allerdings weit weniger dramatisch, wie VWheute von Insidern erfuhr.

Das Bild von Entschädigungsforderungen in Millionenhöhe lässt man in Frankfurt nicht an sich heran. Das Risiko sei zwar immer da, ein realistisches Szenario sei es aber nicht. Das Frankfurter Start-up sei selbst „zu keinem Zeitpunkt an der Euro Concept AG beteiligt oder in irgendeiner Form mit ihr verbunden“. Vorwürfe über etwaige Fehlinformationen oder einen Mangel an Informationen gegenüber Allianz X erhebt Clark nicht. Ein Insider erklärte, dass die Geschäftsbeziehungen mit der Investmenteinheit der Allianz intakt seien. Entwicklungen wie diese könne man nicht einschätzen.

Autor: VW-Redaktion

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