Helvetia-Tochter Smile expandiert ins Ausland

Die Helvetia-Tochter Smile expandiert nach Österreich und Spanien. Quelle: Helvetia

Die Schweizer Helvetia geht mit ihrem Online-Versicherer Smile ins Ausland. Demnach wollen die Eidgenossen das Angebot schrittweise auch in anderen Versicherungsmärkten einführen. Erstes Ziel ist die benachbarte Alpenrepublik Österreich.

Unternehmensangaben zufolge sollen die Produkte von Smile Österreich in einem ersten Schritt über den etablierten Partner durchblicker.at vertrieben werden. Das Produktangebot starte laut Helvetia zunächst mit der Haushaltsversicherung smile.home und soll laufend erweitert werden. Im kommenden Jahr soll Smile dann auch in Spanien an den Start gehen.

2021 verzeichnete Smile ein Prämienwachstum von 11,8 Prozent auf 111 Mio. Franken. „Die Internationalisierung von Smile ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung von Helvetia zu einem europäischen Finanzdienstleister für Versicherung und Vorsorge“, kommentiert der scheidende Helvetia-Vorstandschef Philipp Gmür.

Erst Anfang September 2022 hatte die Helvetia ihre Halbjahresbilanz für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht: Nach dem coronabedingten Einbruch 2022 und einer zwischenzeitlichen Erholung im letzten Jahr folgte ein neuerlicher Rückschlag: So ging der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 42,9 Mio. Franken auf 219,5 Mrd. Franken zurück. Der Umsatz sank um 140 Mio. Franken auf rund 6,8 Mrd. Franken.

Zuvor hatten die Eidgenossen ihre Beteiligung an Caser weiter erhöht. So hatte die Helvetia weitere zehn Prozent des Aktienkapitals übernommen und besitzt nun 80 Prozent der Anteile. Zudem veräußerte Caser ihren Anteil an der Lebensversicherungsgesellschaft Sa Nostra Vida an die Caixabank. Die Helvetia hatte Caser vor zwei Jahren übernommen.

Autor: VW-Redaktion

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