War es Terror? Geländewagen rast in Parade

Unfall oder Terror? Vorfall in Waukesha lässt Schlimmes erahnen. Bild von John Hain auf Pixabay.

Erinnerungen an den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt werden wach: In Waukesha, Wisconsin raste ein Geländewagen in einen Weihnachtsumzug, es kam zu furchtbaren Szenen.

Fünf Menschen wurden getötet und mehr als 40 verletzt, nachdem ein Geländewagen am Sonntag durch eine Weihnachtsparade raste und Dutzende von Menschen umriss. Unter den Opfern befanden sich eine Menge junger Leute und eine Gruppe von “Dancing Grannies”. Eine Person wurde in Gewahrsam genommen und das Auto sichergestellt, erklärten die Behörden. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

“Zum jetzigen Zeitpunkt können wir bestätigen, dass fünf Menschen verstorben sind und über 40 verletzt wurden”, teilte das Waukesha Police Department mit. Diese Zahlen könnten sich jedoch noch ändern.

Auto als Waffe

Die Hintergründe des Unfalls sind noch unklar, doch erinnert der Vorfall an die Geschehnisse in Limburg oder auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Das berichtende Medium Reuters hat ein Video veröffentlicht, das den Geländewagen kurz vor dem Unfall in rasanter Fahrt zeigt, ein Unfall erscheint vor dem Hintergrund der Bilder unwahrscheinlich.

Dass ein Auto als Waffe eingesetzt wird, ist für Veranstalter eine stetige Gefahr. Die Ergo musste diese Option bei ihrem Schutz für den Rosenmontagsumzug miteinkalkulieren. “Zunächst gilt, dass für alle Großveranstaltungen umfängliche Vorkehrungen getroffen werden und ein dediziertes Sicherheitskonzept erarbeitet und mit der Stadt und der Polizei abgestimmt werden muss”, erklärte Arne Linke, Abteilungsleiter Ergo Specialty zu der Zeit.

Der Spezialversicherer Extremus beschränkte seine jährliche Haftungssumme für 2020 von vorher zehn Milliarden auf neun Milliarden Euro. Begründet wurde das damit, dass der Bund seine jährliche staatliche Garantie zum Jahreswechsel von 7,5 auf 6,48 Mrd. Euro bis Ende 2022 reduziert hat. Die Summe von 2,52 Mrd. Euro sind durch Rückversicherer abgedeckt.

Autor: VW-Redaktion