Die zehn Größten: Zurich steigt auf, Signal Iduna fällt zurück

Bild: Veränderung in den Versicherungs-Top-Ten. Bild von prabha karan auf Pixabay

Die Zehn ist eine magische Zahl; praktisch jedes Ranking endet mit dem ersten zweistelligen Numeral. Die Nummer elf wird dagegen wohl auf ewig das ungeliebte Kind bleiben, ähnlich wie der vierte Platz bei Olympia. Die FAZ hat aktuell Wirtschafts-Top-Tens angefertigt, bei der die Versicherungswelt nicht fehlen darf. Es gibt eine signifikante Änderung im Ranking, ein Unternehmen hat sich auf die zehn geschoben und den undankbaren Platz dahinter abgegeben.

Die deutsche Versicherungswelt ist gefestigt, in den Top Ten nach Beitragseinnahmen gibt es keine Veränderung, außer auf dem einzig zweistelligen Rang, wie die Zahlen der FAZ zeigen.

Die Zurich hat sich nach Beitragseinnahmen klammheimlich an der Signal Iduna vorbeigeschoben und sich den letzten Platz im Zehnerranking gesichert. Die deutsche Tochter der Schweizer kann sich nun als eines der zehn größten Häuser nach Beitragssumme bezeichnen. Die Topplätze halten Allianz, Munich Re (mit Ergo) und die Talanx.

Blick nach vorne

Die Signal Iduna hate im Jahr 2019 „große Fortschritte“ bei der Transformation und der Digitalisierung erzielt. Der Umsatz stieg mit einem Plus von 3,1 Prozent auf 5,91 Mrd. Euro, doch dann bremste die Covid-19 Pandemie das Wachstum, wie der Vorstandsvorsitzende Ulrich Leitermann erklärte. Im Geschäftsjahres 2019 wuchsen die Komposit-Sparte um 6,1 Prozent, die Krankenversicherung um 2,4 Prozent und die Lebensversicherung „trotz hoher planmäßiger Abläufe“ um 1,1 Prozent.

Das sind gute Zahlen und solides Wachstum, doch legte die Zurich Group, und insbesondere die deutsche Tochter, noch ein wenig mehr zu und konnte sich so den zehnten Platz sichern. Doch in diesem verrückten Coronajahr werden die Karten neu gemischt.

Autor: VW-Redaktion

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