„Es reicht nicht mehr aus, einfach nur gefunden zu werden“: So begründet Ergo-Digitalchef Klein das Ende der Marke DKV

Wenn zwei bekannte Marken miteinander verschmelzen, reagieren Kunden und Märkte oft skeptisch. Was geht verloren? Was ändert sich für die Versicherten? Beim Versicherungskonzern Ergo steht nun ein größerer Umbau bevor: Die traditionsreiche DKV Deutsche Krankenversicherung wird, wie berichtet, als eigenständige Marke vom Markt verschwinden. In einem Social-Media-Beitrag auf Linkedin erklärt Mark Klein, Chief Digital Officer bei Ergo, den Schritt mit einer veränderten digitalen Realität. Es geht um Effizienz, globale Strahlkraft und nicht zuletzt um das Überleben in einer von künstlicher Intelligenz dominierten Welt.

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Ergo strukturiert um: Der Name DKV verschwindet vom Markt

Die Bereinigung auf dem deutschen Versicherungsmarkt geht weiter. Die Ergo-Gruppe gibt die traditionsreiche Marke DKV auf, wie die Süddeutsche Zeitung zuerst berichtete. Nach über einem Jahrhundert Geschichte wird der drittgrößte private Krankenversicherer Deutschlands in den Mutterkonzern integriert. Als Gründe werden neben hohen Werbekosten auch der Vormarsch der künstlichen Intelligenz aufgeführt. Für das Geschäft sowie für den Kunden selbst ändere sich strukturell nichts, heißt es gegenüber VWheute.

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Ergo-Vorstand Gründl knallhart beim Lead-Management: „Das ist gefühlt die härteste Bestrafung, die wir momentan verhängen können“

Kein „Free Lunch“ für Vermittler: Wer digitale Leads vom Konzern will, muss liefern – andernfalls zieht die Ergo die Reißleine. Christian Gründl, Chef der Ergo Beratung und Vertrieb AG, gewährte auf einer Fachkonferenz tiefe Einblicke in die Steuerung des Düsseldorfer Versicherers und erklärte, warum KI die AO nicht fressen, sondern vor dem Demografie-Schock retten wird. Die Voraussetzungen dafür: ein radikales Datenmanagement, echter Omnikanal und der bewusste Verzicht auf eine eigene Direktmarke.

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Sportsponsoring: Ergo und der DFB gehen in die erneute Verlängerung

Die Regentschaft von König Fußball beim Düsseldorfer Versicherer Ergo verlängert sich um vier weitere Jahre: Die seit 2016 bestehende Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) läuft nun bis mindestens 2030. Zugleich verständigten sich beide Seiten darauf, den Umfang des Sportsponsorings auszuweiten – auf Frauenfußball, eSports und digitale Fan-Erlebnisse.

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Ergo: Warum der Faktor Mensch trotz KI unverzichtbar bleibt

Die Diskussion um den „Vertrieb der Zukunft“ ist in der Versicherungsbranche in vollem Gange. Digitalisierung, generative KI und der demografische Wandel verändern, wie Versicherer Kundinnen und Kunden ansprechen und beraten. Auf den ersten Blick wirkt das bedrohlich: Weniger Vermittler, mehr Online-Abschlüsse, neue Technologien, die vermeintlich alles übernehmen können. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch ein anderes Bild – eines, das gerade für den persönlichen Vertrieb Chancen bietet, schreibt Ergo-Vorstand Christian Gründl im Gastbeitrag für VWheute.

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Innendienst stärker gefährdet als Außendienst: Wie gefährlich ist das Rationalisierungspotenzial durch den Einsatz von KI für das Personal?

Allianz und Ergo drehen an der Personalschraube. Werden diese Beispiele Nachahmer in der deutschen Versicherungswirtschaft finden? Aus der Branche hört VWheute auf diese Frage einige Ja-Stimmen. Der Arbeitgeberverband AGV prognostiziert, „dass auch andere Unternehmen der Branche KI einsetzen werden, um in denjenigen Bereichen, die KI-gestützt betrieben werden können, Personalkapazitäten einzusparen“. R+V, Axa oder die Generali lassen sich bei der Debatte nicht in die Karten schauen.

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Job-Umbau bei Ergo: Sachbearbeiter im Kranken-Geschäft werden weniger, Bedarf in Lebenssparte steigt

„Wir wollen nicht in eine Situation kommen, in der wir Arbeitsplätze abgebaut haben und sich dann herausstellt, dass die Technologie noch nicht an einem Punkt ist, an dem sie das liefert, was man sich von ihr versprochen hat“, mahnt Ergo-Vorständin Lena Lindemann im Gespräch mit Bloomberg. Bis zum Jahr 2030 hat sich der Düsseldorfer Konzern vorgenommen, im Zuge von KI jährlich rund 200 Stellen in Deutschland abzubauen. Insgesamt geht es um rund 1.000 Arbeitsplätze. Das Management agiert betont vorsichtig, um die operative Stabilität nicht zu gefährden.

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Coalition-Manager Bittig: „Gambling-Mentalität“ im Cyber-Markt verhindern

Nach der Sanierungswelle der Jahre 2021 bis 2023, die durch Ransomware-Schäden und Kapazitätsengpässe geprägt war, ist der Cyberversicherungsmarkt in eine weiche Phase mit sinkenden Prämien übergegangen. Konstantin Bittig sieht die Branche derzeit in einer „Gambling-Phase“. Der Underwriting-Manager Germany beim Assekuradeur Coalition fordert mehr Verständnis für die Technik.

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„Die Allianz wird nicht das einzige Unternehmen bleiben, dass KI nutzt, um Personal zu reduzieren“

Verdi-Tarifverhandlerin Martina Grundler wird Ende Juni 2026 in den Ruhestand gehen. Mit unbequemen Wahrheiten, was die Branche betrifft, hält sie sich deswegen aber nicht zurück. Grundler saß zuletzt mit am Tisch, als der personelle Abbau bei der Munich-Re-Tochter Ergo besiegelt wurde. In der Debatte um die Folgen von KI wünscht sie sich mehr Ehrlichkeit. „Die Entwicklung ist komplizierter, als sie gerne dargestellt wird.“

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Ergo-Chef Markus Rieß über seinen Führungsstil: „Hart würde ich nicht sagen, aber konsequent“

Markus Rieß gibt selten Interviews. Dabei gibt es bei der Ergo vieles zu berichten. Schließlich kann der Manager auf eine turbulente Transformation während seiner zehnjährigen Amtszeit als CEO zurückblicken. Im Gespräch mit der FAZ fordert er eine Beratungspflicht auch für Banken und Neobroker, äußert sich zu seinem Verhältnis mit Christoph Jurecka und klärt auf, ob es in der Zukunft noch einen Versicherungsvermittler braucht.

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Trojanische Pferde 2.0: Warum Ergo-Vorstand Mark Klein vor KI-Agenten wie OpenClaw warnt

In der Tech-Szene herrscht eine Aufregung, die Ergo-Vorstand Mark Klein an den Urknall von ChatGPT erinnert. Doch hinter den neuen Buzzwords OpenClaw und Moltbook verbirgt sich weit mehr als nur ein neuer Chatbot: Es geht um autonome Agenten mit Vollzugriff auf das System – und um eine Gefahr, die Klein als „trojanisches Pferd“ bezeichnet. Sein Statement auf LinkedIn löste eine Welle an Kommentaren aus.

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Ergo-Manager Christian Gründl: KI befördert nicht den Untergang des klassischen Versicherungsvertriebs, sondern entlastet ihn

Christian Gründl, Chef der Ergo Beratung und Vertrieb AG, glaubt nicht, dass künstliche Intelligenz (KI) eine Bedrohung für klassische Versicherungsvermittler darstellt. „Wir haben immer noch Produkte, die verkauft werden müssen und die nicht gekauft werden“, sagte Gründl auf einer Fachtagung – an dieser Prämisse ändere auch die KI nichts. Vielmehr sieht der Ergo-Manager in KI-Tools ein wichtiges Werkzeug, um Vermittler von administrativen Aufgaben zu entlasten.  

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„Job-Cutter“ oder Mutmacher? Ergo-Vorstand Mark Klein bricht die Angst vor der KI

"Wenn die Leute Mark Klein sehen, dann sagen die Ergo-Mitarbeiter: Das ist der, der die ganzen Jobs cuttet. Dann können Sie sich vorstellen, mit welcher Freude diese Mitarbeiter bei Digitalprojekten mitmachen." Mit dieser Anekdote zeigte der Ergo-Vorstand auf einer Fachveranstaltung in Leipzig, wie wichtig die Kommunikation mit der Belegschaft bei der digitalen Transformation sei. Wie der kulturelle Wandel stattdessen aussehen sollte und wie die Munich-Re-Tochter derzeit KI-Tools einsetzt, erfuhr das Publikum in einer detaillierten Case Study.

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Verdi verhandelt mit AGV über KI-Transformation: Ergo-Tarifvertrag soll als Vorbild dienen

Die Ergo streicht im Zuge der KI-Transformation 1.000 Stellen in den nächsten fünf Jahren. Die Gewerkschaft ver.di setzte beim sozialen Rahmenplan den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und den Erhalt großer Verwaltungsstandorte durch. Ähnliches will sie für die gesamte Branche erreichen. Denn Ende März stehen Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) an.

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Ergo streicht 1.000 Stellen in Deutschland

Bis 2030 will Munich Re Kostensenkungen von rund 600 Mio. Euro erzielen. Wie stark davon das Personal betroffen ist, äußerte der neue CEO Christoph Jurecka bislang nur vage. Nur dass es bei der Erstversicherungstochter Ergo mehr "Potenzial durch KI" zu heben sei als in der Rückversicherung. Deswegen werde es dort möglicherweise nicht ausreichen, nur auf natürliche Fluktuation zu setzen. Nun spricht die Ergo-Personalchefin Lena Lindemann mit dem Handelsblatt über eine Einigung mit den Arbeitnehmervertretern bezüglich des genauen Stellenabbaus.

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Ex-Ergo-Mann Mainzer strebt politisches Amt an

Ulf Mainzer will an die FDP-Spitze in Düsseldorf. Der Branche ist der 60-Jährige aus seiner Zeit der Ergo bestens bekannt. Beim Versicherer arbeitete er seit 2008 als Vorstand mit Zuständigkeit für die Bereiche Vorstand Recht, Compliance, Einkauf, Corporate Organisation. In einer Mitteilung schreibt der Ex-Manager, dass er sich eine „unmissverständliche FDP“ wünscht, „die sich wieder lautstark für unsere liberalen Werte und Themen einsetzt“.

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Ergo-Manager Kreienkamp ist gegen den Vorschlag, Bußgeldzahlungen versicherbar zu machen

Kunden wollen das schon lange, der EuGH klärt, ob das überhaupt zulässig ist: D&O-Policen sollen direkte Bußgeldzahlungen der versicherten Person decken. Warum das problematisch ist, erklärte Ergo-Manager Daniel Kreienkamp auf der Euroforum-Haftpflichtkonferenz. Unterstützung bekam er von Swiss-Re-Experte Daniel Messmer, der in diesem Zusammenhang ein Urteil des OLG Frankfurt für "brandgefährlich" hält.

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Markenoffensive in den USA: Ergo sponsert Messi-Club Inter Miami

Die Düsseldorfer Ergo-Gruppe treibt den Ausbau ihres Amerika-Geschäfts voran. Nach der Übernahme des US-Direktversicherers und Assekuradeurs Next Insurance, der mittlerweile unter dem Namen Ergo Next Insurance firmiert, geht der Versicherer eine prominente Partnerschaft mit dem Messi-Club Inter Miami ein. Wie Ergo am Samstag mitteilte, haben sich beide Seiten auf einen mehrjährigen Sponsoringvertrag verständigt.

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Nina Henschel wechselt von Ergo zu Zurich

Nina Henschel setzt ihre berufliche Reise bei Deutschlands größten Versicherern fort: Axa, R+V, Ergo und nun Zurich Deutschland. Dort wird sie neue Vertriebs-Vorständin „Privat- & Gewerbekunden“ und damit Nachfolgerin von Ulrich Christmann. Bis Henschel ihre Stelle jedoch antritt, dürfte noch mindestens ein halbes Jahr vergehen.

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Die unterschiedlichen KI-Strategien von Ergo und Signal Iduna: Kaum möglich, bei jedem Vorhaben einen „exakten Business-Case durchzurechnen“

Bei Schwergewichten wie Signal Iduna, Ergo und Allianz übernehmen Algorithmen das Ruder. Das stellt der Spiegel dar, nachdem er u.a. mit Johannes Rath, Mark Klein und Tomas Kunzmann sprach. Während sie von einer neuen Ära der Effizienz träumen, bangen Angestellte um ihre Jobs. Martina Grundler von der Gewerkschaft ver.di befürchtet, dass die Einsparungen durch KI-Einsatz "über den Ausgleich demografischer Effekte hinausgehen" könnten.

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Ergo-Architekt Edgar Jannott verstorben

Einer der bekanntesten Unternehmensführer der deutschen Versicherungswirtschaft ist im Alter von 91 Jahren vergangene Woche verstorben. "Mister Victoria" wurde Edgar Jannott von Branchenkollegen genannt. Er initiierte die Fusion der beiden großen Konzerne Hamburg-Mannheimer und Victoria. Die Namensfindung war denkbar einfach, erinnerte sich Jannott. "Als wir am Donnerstagabend alles unter Dach und Fach hatten, sagten wir uns: Jetzt haben wir eine neue Gruppe, ergo brauchen wir einen neuen Namen. Warum nicht einfach Ergo?"

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Schadenmanagement: „Wir müssen datenbasiert denken und kundenzentriert handeln“ 

Die mangelnde Schnelligkeit bleibt bei der Schadenregulierung das Hauptproblem der Versicherer. „Der größte Beschwerdegrund über Versicherungen sind bei Verbrauchern lange Bearbeitungs- und Erstattungszeiten“, merkt Hermann-Josef Tenhagen vom Tippgeber-Portal Finanztip auf einer MCC-Tagung an. Bei vielen Versicherern gibt es bei Schadenfällen immer noch große Arbeitsrückstände. Obwohl KI stark im Kommen ist, beobachtet Ergo-Manager Olaf Bläser, dass „die persönliche Regulierung immer noch ein sehr gutes Kundenfeedback erzielt.“

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Versicherungsbranche plädiert für mehr Prävention und ein besseres Risikoverständnis

Die Versicherungsbranche muss sich auf viele Veränderungen einstellen und eine höhere Widerstandsfähigkeit entwickeln. Das glaubt Ergo-Deutschlandchef Oliver Willmes. Viele Einflussfaktoren wie eine sehr hohe Inflation in der Kfz- und Krankenversicherung würden die Assekuranzen auf einmal treffen. „Wir müssen in Daten und Tools investieren und eine hohe Kostendisziplin entwickeln“, sagt er auf dem Handelsblatt Summit in Düsseldorf. GDV-Expertin Anja Käfer-Rohrbach plädierte für mehr Prävention in Deutschland und Marsh-Mann Jens Florian-Jansen für ein besseres Risikoverständnis.

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Ergo stockt laufende Verzinsung auf, Axa bleibt konstant

Mit Axa und Ergo haben nun auch zwei große Lebensversicherer erklärt, mit welcher Überschussbeteiligung ihre Kunden im kommenden Jahr rechnen können. Ein klarer Branchentrend ist bislang nicht auszumachen – während die Ergo dem Beispiel der kleinen Anbieter Athora und Inter folgt und die laufende Verzinsung erhöht, bleibt bei der Axa – wie zuvor bei der Nürnberger – alles beim Alten.

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Manager von Allianz und Ergo begleiten Finanzminister Klingbeil nach China

Der diplomatische Umgang mit China bleibt eine Herausforderung, schließlich ist Deutschland in vielen Bereichen abhängig vom Reich der Mitte und die chinesische Führung setzt ihre wirtschaftliche Macht zunehmend politisch ein. Finanzminister Lars Klingbeil will mit einem Besuch vor Ort die Beziehungen verbessern. Dazu nimmt er einige Manager von börsennotierten Konzernen mit. An Bord sind auch Allianz und Ergo. Beide sind in China mit jeweils mehreren Gesellschaften aktiv.

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Munich Re Ventures stoppt Investments

Munich Re Ventures kündigt an, keine neuen Investitionen mehr durchzuführen. Die Tätigkeiten des Venture-Capital-Arms des Münchener Rückversicherers werden im Zuge einer strategischen Neuausrichtung in die bestehenden Risikokapitalfonds- und Co-Investment-Aktivitäten von Meag integriert.

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Ergo tauscht Leben-Chef aus

Zum Jahreswechsel rückt Oliver Horn als Vorstandschef an die Spitze der Ergo Vorsorge Lebensversicherung. Der 47-jährige folgt auf Michael Fauser und wird im Vorstand der Ergo Deutschland das Lebenressort führen. Der Versicherer kündigte den Vorgang gegenüber seinen Mitarbeitern im Intranet an.  

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Ergo-Manager im Interview: „Viele Frauen unterschätzen ihre Vertriebskompetenz“

Im Zuge des demografischen Wandels bewegt sich die Zahl der Vertriebskräfte in Deutschland kontinuierlich nach unten. „Jedes Jahr gehen allein im Vertrieb viele Hundert Vermittler in den Ruhestand", stellen Ergo-Vorstand Christian Gründl und Recruiting-Expertin Jacqueline Schüttler im Gespräch mit VWheute fest. Der Frauenanteil im Vertrieb bei den Düsseldorfern liegt aktuell bei rund 30 Prozent. Das soll besser werden. Ein Gespräch über Talententwicklung.

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Ergo fusioniert Einheiten in Nordeuropa

Der Düsseldorfer Versicherungskonzern Ergo schließt seine dänische Reiseversicherung Europæiske Rejseforsikring A/S mit dem norwegischen Krankenversicherer Ergo Forsikring AS, ehemals Storebrand Helseforsikring AS, mit sofortiger Wirkung zusammen. Künftig firmieren beide Gesellschaften unter dem Namen Ergo Forsikring A/S. Für den Ausbau des Nordeuropa-Geschäfts steckt sich der Konzern hohe Ziele und kündigt millionenschwere Investitionen an.

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Neuer Ressortzuschnitt bei Ergo: Vorständin Lena Lindemann erhält zusätzliche Aufgaben

Der Düsseldorfer Versicherer Ergo nutzt den geplanten Abschied seines Vorstandes Ulf Mainzer, um die von ihm betreuten Fachthemen künftig in das Ressort von Vorstandskollegin Lena Lindemann zu überführen. Die Personalexpertin wird somit ab 1. Oktober zusätzlich zu ihrer jetzigen Funktion auch für die Bereiche Recht, Compliance, Einkauf und Corporate Governance zuständig sein.

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„Rieß ist einer der erfolgreichsten Manager der Republik. Aber er ist wohl auch einer der unbarmherzigsten“

Markus Rieß hat den Düsseldorfer Versicherungskonzern Ergo binnen eines Jahrzehnts von einem Sanierungsfall zu einem profitablen Unternehmen geformt. Doch der Erfolg hat für die Mitarbeiter wohl einen bitteren Beigeschmack, wie ein aktueller Bericht des Magazins „Wirtschaftswoche“ herausstellt. Darin wird der CEO für seinen Führungsstil heftig in die Mangel genommen. Die Rede ist etwa vom Prinzip „von Befehl und Gehorsam“ und einer angstgetriebenen Firmenkultur.  

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„Beginn eines neuen Kapitels“: Ergo steigt groß im US-Markt ein

Munich Re baut seine Position im US-Versicherungsmarkt aus und ebnet der Ergo Wege zu lukrativem Geschäft. Dazu hat man mehreren Investoren, darunter Allianz X, die Anteile am Onlineversicherer Next Insurance abgekauft. Das kalifornische Unternehmen, das eine Bewertung in Höhe von 2,6 Mrd. US-Dollar aufweist, wird künftig unter dem Dach der Düsseldorfer Tochter geführt. Im Rahmen der Integration wird eine Namensänderung für Next Insurance nicht ausgeschlossen, wie VWheute erfuhr.

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Image und Markenbekanntheit deutscher Versicherer: Ergo überholt Axa, Generali überspringt DEVK und Arag

Erneut hat das Hamburger Marktforschungsinstitut Splendid Research im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.000 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren zum Thema Versicherung befragt. Untersucht wurde, welche Anbieter am bekanntesten sind, über welches Image sie verfügen und wie hoch die Abschluss-/Wiederabschlusswahrscheinlichkeit ist. Bei der reinen Image-Platzierung gewinnt die R+V, Debeka ist Schlusslicht. Wie im Vorjahr führen Allianz und Huk-Coburg das Gesamtranking an. Auf den weiteren Plätzen gibt es indes Bewegung.

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Massive Luftverschmutzung lässt indische Krankenversicherer über Prämienaufschläge sinnieren

Die massive Luftverschmutzung in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi birgt für die Bewohner nicht nur gesundheitliche Risiken, sondern hat womöglich bald auch finanzielle Konsequenzen: Mehrere Krankenversicherer prüfen einem Medienbericht zufolge eine Erhöhung der Prämien um bis zu 15 Prozent, um auf den massiven Anstieg bei Atemwegserkrankungen zu reagieren. Auf dem stark wachsenden Krankenversicherungsmarkt des Subkontinents sind auch die Allianz und die Ergo über Joint Ventures aktiv – doch zumindest in einem Fall erscheint die Zukunft des Gemeinschaftsprojekts ungewiss.

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Ergo-Vorstand Mark Klein: „Abwarten ist der falsche Weg – man muss KI aktiv testen, implementieren und skalieren“

Künstliche Intelligenz (KI) wird immer leistungsfähiger und durchdringt zunehmend alle Bereiche des Lebens – doch wie sollte die Versicherungsbranche mit der digitalen Transformation umgehen? Mark Klein, Chief Digital Officer der Düsseldorfer Ergo-Gruppe, empfahl der Branche bei einem Podiumsgespräch mit dem Microsoft-Manager Jens Hansen einen klaren Kurs: KI entmystifizieren und einfach mal ernsthaft anfangen.

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Strukturvertriebe am Pranger: „Es ist wie eine Sekte. Die würden selbst Scientology in den Sack stecken“

Die Öffentlich-Rechtlichen knöpfen sich mal wieder die Strukturvertriebe vor. Innerhalb 30 Minuten werden gegen DVAG, Ergo Pro und Tecis viele Vorwürfe erhoben - etwa der Verkauf teurer Versicherungsprodukte gepaart mit schlechter Beratungsqualität, gefälschte Gesundheitsdaten bei BU-Policen oder fragwürdige Kundenanwerbung über Tinder. Weil die Politik dagegen nicht vorgehe und Provisionen nicht verbiete, soll man nach dem Rat der Verbraucherzentrale einfach auf günstige ETF-Aktienfonds setzen.

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CEOs im Dax: Drei Olivers, drei Christians und insgesamt drei Frauen

Der Anteil der Frauen an den Vorstandsposten hat sich laut der einer Studie der Allbright Stiftung leicht erhöht. Allerdings gibt es unter den CEOs aller 160 Unternehmen der DAX-Familie mehr Männer namens „Christian“ (10) als weibliche Vorstandsvorsitzende (9). Männlich, deutsch und mit einem Wirtschaftsstudium – so sieht das Profil eines typischen Vorstands hierzulande aus. In der Versicherungsbranche ist es ähnlich. Von den zehn Vorständen bei der Ergo Deutschland gibt es zwei mit dem Namen „Christian“, aber auch eine Frau namens „Christine“. Die Düsseldorfer werden bald vom beliebten CEO-Vornamen „Oliver“ geführt.

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Wie Ergo vom rasanten Wachstum in Indien profitiert

Der indische Versicherungsmarkt wird für die Ergo immer wichtiger. Sechs Prozent des weltweiten Geschäfts erwirtschaftet die Munich Re-Tochter bereits auf dem Subkontinent – kein Markt wächst schneller als der indische, wie Ergo International-CEO Oliver Willmes in einem Interview erklärte. Der Manager ist überzeugt, dass die Konzerntochter Ergo International, in die auch das Indien-Geschäft fließt, in naher Zukunft fast die Hälfte zum Gesamtumsatz der Düsseldorfer beisteuern wird.

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Ergo-Manager Kokkalas und Willmes tauschen ihre Vorstandsressorts

Im Vorstand der Ergo bahnt sich ein Ressorttausch an: Deutschlandchef Theo Kokkalas übernimmt zum 1. Januar 2025 den Job von Ergo International-CEO Oliver Willmes, im Gegenzug übergibt Kokkalas die Führung der deutschen Einheiten an Willmes. Den Zeitpunkt der Personal-Rochade dürfte Ergo-Chef Markus Rieß mit Bedacht gewählt haben – so bleibt beiden Managern genügend Vorlauf, sich bis zum Start des neuen Strategieprogramms ab 2026 in ihr neues Ressort einzuarbeiten.

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Ergo holt Insurlab-Chefin

Die Düsseldorfer bekommen einen prominenten Neuzugang. Anna Kessler wechselt nach 4,5 Jahren bei der Brancheninitiative - und davon rund anderthalb Jahren als Geschäftsführerin - zur Ergo-Gruppe, wo sie auf den zu Nexible gewechselten Jacob Spönemann folgt. Beim Versicherer arbeitet Kessler künftig an ersten Piloten zu neuen Digitallösungen mit. Die Nachfolge im Insurlab Germany ist bereits geregelt.

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Ergo macht Ernst im Annex- und Embedded-Insurance-Geschäft

Seit drei Jahren arbeitet der Düsseldorfer Versicherer mit Tech11 zusammen. 2021 implementierte der Würzburger Softwareentwickler bei der Ergo ein neues Kernversicherungssystem. Das hinterließ im Management offenbar einen bleibenden Eindruck. Künftig stellt Tech11, deren Geschäfte der ehemalige Adesso-Mann Oliver von Ameln mit anführt, die Backend-Lösung für die Bestandsführungs- und Schadenverwaltungsprozesse des Annex- und Embedded-Insurance-Geschäfts der Versicherungsgruppe zur Verfügung.

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„Diese Versicherung ist eine Katastrophe“: Ergo reagiert auf Kundenbeschwerden mit Samstags- und Mehrarbeit

Anhand der jüngsten vorgelegten Quartalszahlen großer Versicherer hierzulande, zeigt sich, dass unwetterbedingte Schäden hohe Kosten verursachten. Sie führen auch dazu, dass die Schadenabteilungen an ihr Limit kommen, wie im Fall der Ergo. Dort beschweren sich Kunden und Makler über wochenlang unbearbeitete Leistungsfälle. Der Ergo ist das Problem bewusst, aber man versichert, dass es keine Rückstände gebe.

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Ergo-Vorständin Frauke Fiegl im Interview: „Mein Fokus liegt auf Kundenorientierung mittels Digitalisierung“

Vor einem Jahr übernahm Frauke Fiegl den Vorstandvorsitz der Ergo Kranken von Ursula Deschka,. Seit Januar ist sie auch Chefin der DKV. Im Interview mit VWheute erklärt sie, ob zwei Krankenversicherer unter einem Dach Sinn ergeben, wie man mehr Vollversicherte gewinnt und wie digital die Zukunft des Gesundheitswesens aussehen wird.

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Ergo vertreibt Zusatzversicherungen an O2-Kunden

Ergo bietet künftig gemeinsam mit dem Versicherungsarm des spanischen Telekom-Anbieters Telefónica eingebettete Versicherungen über die Telefónica-Mobilfunktochter O₂ an. Der Embedded Insurance-Deal sieht vor, dass Privatkunden von O₂ Zusatzversicherungen digital abschließen. Los geht es mit einem Pannenschutz für Leihwagen und Fahrräder, im Herbst kommt eine Auslandskrankenversicherung hinzu. Ergo-Manager Mark Klein betrachtet Embedded Insurance als einen stark wachsenden Trend, an dem sein Unternehmen teilhaben möchte. Es ist somit nicht der erste Deal dieser Art für die Ergo.

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Ursula Deschka tütet erste große Übernahme für Ergo Baltics ein

Seit Januar 2023 leitet die Österreicherin als CEO die Geschäfte von Ergo Baltics. Mit dem Zukauf der litauischen Sach- und Krankenversicherungstochter des norwegischen Versicherers Gjensidige Forsikring ASA gewinnt ihre Einheit an Marktmacht. Bislang zählte die Ergo in der Region rund 650.000 Kunden. Künftig werden es deutlich mehr.

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Indische Aufsicht zwingt Krankenversicherer, einen Schaden innerhalb Stunden abzuwickeln

Deutsche Player wie Allianz und HDI agieren in Indien schon seit Jahren. Die Ergo ist u.a. im Krankengeschäft tätig und dürfte nun von den Reformen der indischen Versicherungsaufsichtsbehörde Irdai betroffen sein. Um den Servicestandard für Versicherungsnehmer anzuheben, müssen Assekuranzgesellschaften bei der Schadenbearbeitung erheblich an Tempo zulegen.

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