Überschussbeteiligung: VKB erhöht Gesamtverzinsung, Swiss Life setzt auf Stabilität

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Die Swiss Life Deutschland setzt bei der Überschussbeteiligung für 2023 auf Stabilität. Die Gesamtverzinsung inklusive Schlussüberschussbeteiligung und Beteiligung an den Bewertungsreserven bleibt unverändert. Der Konzern Versicherungskammer und die Bayerische wollen sogar mehr gewähren.

Demnach setzt die Swiss Life Deutschland bei der laufender Verzinsung, auch für das Neugeschäft, auf 2,25 Prozent. Die Gesamtverzinsung inklusive Schlussüberschussbeteiligung und Beteiligung an den Bewertungsreserven liegt damit unverändert bei 2,55 Prozent. Die Bayerische Lebensversicherung AG bietet eine Gesamtverzinsung von bis zu 3,45 Prozent. Sie setzt sich zusammen aus der laufenden Verzinsung, die von 2,5 Prozent auf 2,7 Prozent angehoben wurde, dem Schlussgewinnanteil von 0,35 bis 0,6 Prozent sowie der Mindestbeteiligung von 0,15 Prozent an den Bewertungsreserven.

Die Gesamtverzinsung der Muttergesellschaft Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. wird für 2023 auf 3,25 Prozent angehoben. Sie setzt sich zusammen aus der laufenden Verzinsung, die ebenfalls von 2,5 auf 2,7 Prozent angehoben werden wird, dem Schlussgewinnanteil von 0,25 Prozent sowie der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven von 0,3 Prozent.

Auch die Bayern-Versicherung Lebensversicherung AG erhöht die laufende Überschussbeteiligung für 2023 um 0,75 Prozent-Punkte. Bei den kapitalmarktorientierten Produkten erhalten Neuverträge gegen laufenden Beitrag eine Gesamtverzinsung von 2,80 Prozent bzw. 2,75 Prozent bei Einmalbeiträgen auf das Sicherungsvermögen. Die Gesamtverzinsung setzt sich aus der laufenden Verzinsung in Höhe von 2,25 Prozent sowie den nicht garantierten Schlussüberschüssen inklusive Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven und inklusive Kostenüberschuss in Höhe von 0,55 Prozent bei laufenden Beiträgen bzw. 0,5 Prozent bei Einmalbeiträgen zusammen.

Die Alte Leipziger setzt für 2023 weiterhin auf eine Gesamtverzinsung von 2,40 Prozent. Die Nürnberger Lebensversicherung AG (NLV) hält ihre Überschussbeteiligung für 2023 für Lebens- und Rentenversicherungen konstant. Wer bei der Nürnberger eine konventionelle Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen hat, erhält für das Jahr 2023 weiterhin eine laufende Verzinsung von 2,25 Prozent. Zusammen mit den Schlussüberschüssen liegt die Gesamtverzinsung bei rund 2,50 Prozent. 

Keine Veränderungen gibt es auch bei der Axa: Demnach bieten die Axa Lebensversicherung AG und ihre Zweigniederlassung DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung 2023 eine laufende Verzinsung von 2,6 Prozent. Auf Stabilität setzt auch der Run-off-Anbieter Athora mit einer Gesamtverzinsung für 2023 bei 4,0 Prozent. Die laufende Verzinsung liegt bei drei Prozent, der Schlussüberschuss bei einem Prozent.

Die in Berlin ansässige Ideal Lebensversicherung a.G. bietet ihren Kunden auch für das kommende Jahr eine laufende Verzinsung von 3,0 Prozent – zusätzlich entfallen die Zinsabschläge für Einmalbeiträge. Inklusive der jährlichen Schluss-Überschussanteile bzw. der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven ergibt sich, je nach Vertragskonstellation, eine Gesamtverzinsung von bis zu 3,7 Prozent.

Autor: VW-Redaktion

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