Huk-Coburg baut im Kfz-Wettbewerb komplett auf elektronische Prozesse

Werkstatt. Bild von Pexels auf Pixabay

Stillstand ist Rückschritt. Das gilt auch beim Branchenprimus Huk-Coburg. Der Kraftfahrt-Vorstand Jörg Rheinländer hat deswegen einen elektronische Offensive im Bereich Schadenmanagement und bei den Werkstätten angekündigt.

Derzeit ist das Werkstattnetz der Huk-Coburg bereits 1.600 Betriebe stark, doch das Zusammenspiel zwischen Schraubern, Kunden und Versicherer ist noch verbesserungsfähig. „Was bei führenden Onlineversandhändlern funktioniert, wird auch in der Unfallreparatur erwartet. Wir haben uns deshalb entschlossen, in Sachen durchgängige elektronische Terminbuchung und -bestätigung sowie Statusinformationen im Instandsetzungsprozess auf eine Kooperation mit dem Softwareentwickler Gudat Solutions zu setzen“, erklärt Rheinländer.

Mithilfe von Gudat könne eine einheitliche Infrastruktur im kompletten Werkstattnetz der Huk ermöglicht werden. Allen Partnerwerkstätten soll laut dem Vorstand ein „preislich attraktives Angebot“ gemacht werden, um die neuen Prozesse „abbilden zu können“. Die Bereitschaft der Betriebe „sei hoch“.

Neuer Plan

Eine Neuorganisation strebt der Versicherer in den kommenden Monaten für die Werkstätten des HUK-Coburg-Netzes an, meldet autoservicepraxis.de. „Bisher haben unsere 38 Schadenaußenstellen die Betreuung der Partner übernommen. Bei 1.600 Werkstätten ist dies allerdings nicht in der Qualität möglich, die wir uns in Coburg wünschen“, erklärt Thomas Geck, Leiter des Schaden Prozessmanagements und Geschäftsführer der HUK-Coburg Autoservice GmbH.

In Zukunft werde es statt fünf Regionen deutschlandweit zehn Gebiete geben, die jeweils „von einem erfahrenen Netzwerkentwickler betreut werden“.

Autor: VW-Redaktion