Existenz-Check: Zehn Entwicklungen, die Versicherung zum Beben bringen

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Was bedeutet Zukunft für die Versicherer wirklich? Wie müssen sich die Unternehmen strategisch aufstellen und wo umstellen? Wann droht im schlimmsten Fall eine Bruchlandung? Vor diesem Hintergrund hat die Redaktion Versicherungswirtschaft die zehn spannendsten Entwicklungen in der Branche untersucht, die man nicht verpassen darf. Heute im Check: Wohlfühloase Arbeit?

Es ist 10 Uhr am Morgen. Sie sind auf dem Weg zur Arbeit. Sie werden erwartet. Helle, lichtdurchflutete Gänge weisen Ihnen den Weg zum offenen Büro mit neuestem technologischem Equipment und hochmotivierten Arbeitskollegen. Willkommen in der Zukunft. Zu schön, um wahr zu sein?

Vielleicht. Die Wirkung von stimmungsaufhellenden Büroräumen sollte man aber nicht unterschätzen. Gerne bleiben Mitarbeiter in einem solchen Umfeld auch einmal etwas länger im Büro. Zum anderen profitiert auch das eigene Markenimage davon.

So bahnt sich die New-Work-Bewegung, inspiriert von der erfolgreichen Techszene, zunehmend ihren Weg in die Versicherungswirtschaft. Allianz tut es, Ergo tut es, Axa tut es mit dem wohl größten Echo. Statt enger Strukturen gibt es mehr Freiraum für die Kreativität. Arbeit, die man wirklich, wirklich will.

So hat es der Sozialphilosoph Frithjof Bergmann schon vor mehr als drei Jahrzehnten formuliert. New Work, das bedeutet Arbeitszeiten flexibler gestalten, die Vier-Tage-Woche, der Fünf-Stunden-Tag, flachere Hierarchien, mehr Mitbestimmung.

Trend: die Bewegung ist im Ansatz richtig. Versicherung braucht Räume für Kreativität, für kluge Ideen, ein motivierendes Umfeld. Was am Ende zählt, ist jedoch der Inhalt, nicht die Verpackung. Zu viel Drang nach vollumfänglicher Agilität kann hemmen.

Autor: Michael Stanczyk

Teil eins: Blöcke in Ketten – Blockchain

Teil zwei: Leben am Limit – Lebensversicherung

Teil drei: Die „Anpeitscher“ Insurtechs

Teil vier: Cyberversicherungen

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