Perils erhöht Schadenschätzung für Türkei-Beben

Erdbebenschäden (Symbolbild). Bildquelle: Angelo Giordano auf Pixabay.

Die Folgen des Erdbebens in der Türkei kommen die Versicherer immer teurer zu stehen. So hat der Datendienstleister Perils seine Schadenschätzung um sieben Prozent auf rund 92,8 Mrd. Türkische Lira (etwa 4,9 Mrd. US-Dollar) erhöht.

Zum Vergleich: Kurz nach der Erdbebenserie in Syrien und der Türkei Anfang Februar 2023 rechnete Perils noch mit Verlusten auf dem Sachversicherungsmarkt in Höhe von 65,4 Mrd. Türkische Lira (etwa 3,5 US-Dollar). Der Risikomodellierer Moody’s RMS schätzte die Kosten für die Branche ebenfalls auf rund fünf Mrd. US-Dollar.

Die Swiss Re schätzt den Schaden auf rund 5,3 Mrd. US-Dollar. Nach Angaben von Finanzvorstand John Dacey handele es sich um den größten versicherten Erdbebenschaden, den es in dieser Region je gegeben habe. Die Hannover Rück ging im März noch von einer Schadenschätzung für die gesamte Branche zwischen drei und vier Mrd. US-Dollar aus.

Autor: VW-Redaktion

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