Mikromobilitätsversicherer Laka versucht sich auf dem deutschen Markt

Fahrräder sind beliebt, auch bei Dieben. Bild von Engin Akyurt auf Pixabay

Der deutsche Insurtech-Markt ist um einen weiteren Player reicher: Nach einem Investment von Porsche Ventures, der Risikokapitalabteilung der Porsche AG, will der selbsternannte Mikromobilitätsversicherer Laka eine neue Fahrradversicherung auf den Markt bringen.

Demnach sollen den Kunden nach eigener Aussage nur die tatsächlichen Kosten der im Vormonat eingereichten Schadensfälle in Rechnung gestellt werden. So profitieren Versicherte von niedrigeren Preisen bei weniger Schadensfällen, während Mitglieder durch einen monatlichen Preisdeckel vor höheren Schäden im Kollektiv geschützt werden. Die Kosten sollen demnach durch ein tagesaktuelles Preis- und Risikomodell gesenkt werden. Zu den Partnern gehören der weltgrößte Sporthändler Decathlon, die Fahrradmarken Raleigh und Le Col, die Bankpartner Santander Consumer Finance und Monzo sowie die Geschäftskunden Randstad, Dockr und EAV. 

„Die zunehmende Digitalisierung und die Vielfalt nachhaltiger Mobilitätsangebote führen zu einem Bedarf an einem innovativen und kundenorientierten Angebot im Bereich der digitalen Versicherung. Wir freuen uns, mit diesem Investment und der Partnerschaft ein starkes Team zu unterstützen, das den globalen Versicherungsmarkt mit einem einzigartigen, hoch anpassungsfähigen und digitalen Geschäftsmodell adressiert, bei dem vor allem das Kundenerlebnis im Vordergrund steht“, kommentiert Patrick Huke, Head of Porsche Ventures Europe & Israel.

„Laka hat sich von einem preisgekrönten Fahrradversicherer zu einem einzigartigen Anbieter von Mikromobilitätsversicherungen in ganz Europa entwickelt. Wir sind begeistert, unser modernes, erfrischendes und kollektives Versicherungsmodell nach Deutschland zu bringen, wo Mikromobilität schon zum Alltag gehört und weiterhin an Bedeutung gewinnt. In einer Zeit, in der der Wandel hin zu einer grüneren Zukunft noch nie so wichtig war, freuen wir uns darauf, das weitere Wachstum der Mikromobilität in Deutschland mit Partnern wie Cyklaer zu unterstützen, die die Einführung von E-Bikes und E-Mobilität vorantreiben“, ergänzt Kelly Barnes, CMO von Laka.

Erst Anfang 2022 hatten das auf Heilwesen spezialisierte Start-up Antevis und Baobab ihren Markteintritt in Deutschland bekannt gegeben. Das Insurtech Baobab will in den kommenden Jahren den deutschen Cyberversicherungsmarkt aufmischen –  mit sehr ehrgeizigen Zielen. Zusätzliche Marktexpertise liefert Zurich.

Autor: VW-Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

drei × 3 =