Insurtech Element sammelt weitere zehn Mio. Euro ein

Christian Macht, Vorstandsvorsitzender von Element. (Quelle: Element)

Das Berliner Insurtech Element hat in einer Series A Investment-Runde weitere zehn Mio. Euro eingesammelt. Die neuen Gelder kommen von SFV GB L.P., einem gemeinsamen Risikokapital-Fond von Sony Financial Ventures und dem japanischen VC Global Brain sowie bestehenden Investoren. Dazu zählen unter anderem das Fintech-Ökosystem Finleap, das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin sowie SBI Investment.

Die Series A umfasst nun insgesamt 39 Mio. Euro, zusammen mit der Seed-Finanzierung betragen die Gesamtinvestitionen seit dem Start 2017 somit 50 Mio. Euro. Das Insurtech hat das Geschäftsjahr Jahr 2019 mit gebuchten Bruttoeinnahmen über 4,3 Mio. Euro abgeschlossen. Künftig will sich Element auch weiterhin auf den deutschen Markt konzentrieren.

„Nicht zuletzt hat die Covid-19-Pandemie die Stärke unseres Geschäftsmodells gezeigt. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2019 hat uns der Corona-Lockdown nur kurzfristig beeinträchtigt. Sowohl Juni also auch Juli konnten wir mit Rekordzahlen abschließen. Diese Stärke wurde auch in dieser Runde von unseren Investoren bestätigt. Unseren Skalierungsprozess werden wir mit bestehenden und neuen Partnern fortsetzen.“

Christian Macht, Vorstandsvorsitzender von Element

Bereits vor wenigen Tagen hat das B2B-Insurtech Claimsforce im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde (Series A Funding) rund sieben Mio. Euro über verschiedene Investoren eingesammelt. Mit dem neuen Kapital will das Unternehmen die Zahl der Mitarbeiter deutlich erhöhen. Zudem will Claimsforce neben seinem Kernmarkt Deutschland in weiteren Ländern (USA und Europa) an den Start gehen.

Insgesamt haben sich die weltweiten Investitionen in die Versicherungs-Startups im zweiten Quartal 2020 nach einem deutlichen Corona-bedingten Einbruch wieder erholt. Nach Angaben von Willis Towers Watson stiegen diese zwischen April und Juni um 71 Prozent auf 1,56 Mrd. US-Dollar.

Diese umfassen nach Angaben der Unternehmensberatung vor allem vermehrte Later-Stage-Finanzierungen, darunter vier Megadeals mit einem Investitionsvolumen von jeweils über 100 Mio. US-Dollar. Allerdings lag die Anzahl der Abschlüsse mit 74 Deals um 23 Prozent unter dem Wert des ersten Quartals.

Autor: VW-Redaktion

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