Generali signalisiert Interesse an Axa-Tochter in Malaysia

Die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur. Quelle: Bild von Walkerssk auf Pixabay

Die Generali gehört neben der Great Eastern Holdings Ltd. in Singapur zu den möglichen Kaufinteressenten der Axa Affin General Insurance in Malaysia. Der französische Versicherungskonzern und Affin prüfen derzeit mögliche Optionen für den Verkauf ihres Joint Ventures, welches bis zu 650 Mio. US-Dollar einbringen könnte.

Die erste Ausschreibungsrunde soll bis Ende nächsten Monats abgeschlossen sein, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Weder die Axa noch die Generali wollten den Bericht kommentieren oder bestätigen. Die Axa Affin General Insurance gehört mit 5.000 Vertretern im ganzen Land zu den führenden Krankenversicherern in Malaysia. 2018 erzielte das Unternehmen Beitragseinnahmen von 1,44 Mrd. Malaysischen Ringgit (MYR), umgerechnet etwa 347 Mio. US-Dollar, sowie einen Nettogewinn von 100 Mio. Ringgit.

Die 2006 gegründete Axa Affin Life Insurance erzielte 2018 Beitragseinnahmen in Höhe von 463,4 Mio. Ringgit (VJ: 490 Mio.). Der Verlust sank im Vergleich zum Vorjahr auf 8,1 Mio. Ringgit (VJ: 17,7 Mio.). Die Axa besitzt 49,99 Prozent des allgemeinen Geschäftsbetriebs in Malaysia, während die Affin Bank 49,95 Prozent hält. Bei Axa Affin Life hält Affin 51 Prozent der Anteile, der Rest gehört dem französischen Versicherer.

Die Generali galt bereits als potenzieller Käufer für das Osteuropa-Geschäft der Axa. Am Ende erhielt jedoch der österreichische Versicherer Uniqa den Zuschlag für rund ein Milliarde Euro.

Autor: VW-Redaktion

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