Wirecard erneut Betrugsvorwürfen ausgesetzt – Kurs fällt ins Bodenlose
 VWheute Sprint 

Betrugsverdacht bei Wirecard. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Der Münchener Zahlungsdienstleister soll betrogen haben. Ein entsprechender Bericht einer englischen Finanzzeitung löste einen zweistelligen Kursrutsch beim Unternehmen aus. Wenn Sie jetzt denken, das schon einmal gehört zu haben, liegen sie richtig.

Nein, VWheute bereitet keine alten Meldungen auf. Diese ist neu, folgt allerdings einem bekannten und bereits verwendeten Muster. Im Februar dieses Jahres war Wirecard bereits Betrugsvorwürfen ausgesetzt, Manager sollen Dokumente gefälscht und an Geldwäsche beteiligt gewesen sein. Am Ende ermittelte sogar die Bafin, ob eine Manipulation des Marktes vorlag. Auch zuvor sah sich das Unternehmen bereits Anschuldigen ausgesetzt, nicht sauber zu arbeiten. Die Manager der Münchener dementierten die Anschuldigungen.

Im aktuellen Fall soll Wirecard „laut interner Dokumente“ Verkäufe und Profite in Dubai und Irland „frisiert haben“, meldet das Handelsblatt mit Bezug auf die Financial Times.  Womöglich soll auch das Wirtschaftsprüfungsunternehmen EY „in die Irre“ geführt worden sein.

Es ist nicht nur derselbe Verdacht, auch die meldende Zeitung aus England ist bereits in der Vergangenheit in Erscheinung getreten, wenn Vorwürfe gegen Wirecard laut wurden. Bisher hat sich das Unternehmen nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Autor: VW-Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

16 − 8 =