Harald Christ: „Ich werde mich weiterhin für die Versicherungsbranche einsetzen“

Harald Christ

Harald Christ erhielt für Zuspruch und Verständnis für seinen Ausstieg aus der SPD. Im Exklusiv-Interview mit VWheute verrät er, warum er seine aktive Zeit als Ergo-Manager nicht vermisst, wo Versicherer noch Nachholbedarf haben und wo noch Gefahren lauern: „Sorgen machen mir die Forderungen aus der Linken und Teile der SPD – wenn über Provisionsdeckel, Provisionsverbot, Abschaffung der privaten Krankenversicherung, harte Regulierung der freien Vermittler und Enteignungen debattiert wird.“

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Ex-Ergo-Manager Harald Christ verlässt auch SPD-Wirtschaftsforum

Harald Christ

Harald Christ ist konsequent, wenn es um seine politische Einstellung geht. Nun hat der ehemalige Ergo-Versicherungsmanager auch beim SPD-Wirtschaftsforum hingeworfen – und erneuert seine Kritik an einem „absurdem Linksschwenk“ der Sozialdemokraten: „Die SPD unterliegt dem Irrtum, nur noch dadurch aus ihrem Umfragetief herauszufinden, dass sie immer weiter und schriller nach links rückt“.

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Streit um Riester-Reform: „Die Versicherungswirtschaft hatte 20 Jahre Zeit, aus dem Steuergeschenk Riester etwas Gutes zu machen“

So ganz geht man nie. Die CDU hat auf ihrem Parteitag eine halbe Abkehr von der bisherigen Altersvorsorgepolitik beschlossen, die Komplette könnte folgen. Die Branche wurde abgewatscht, dennoch soll die Riester-Rente (RR) stark reformiert erhalten bleiben. Harald Christ, SPD-Politiker, Ex-Versicherungsmanager und Aufsichtsrat, und Dorothea Mohn, Teamleiterin Finanzmarkt beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), bewerten den CDU-Ansatz gegensätzlich. Das letzte Wort über die RR ist noch lange nicht gesprochen.

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Ex-Ergo-Manager Christ kritisiert SPD-Pläne zur Vermögenssteuer

Harald Christ

Einst wurde die Vermögenssteuer unter der Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) abgeschafft. Nun wollen die Sozialdemokraten eben jene wieder einführen. Im Gespräch ist demnach ein Steuersatz von in Steuersatz von einem Prozent, bei sehr großen Vermögen auch bis zu 1,5 Prozent. Zwar sollen hohe Freibeträge gewährleisten, dass nur Multimillionäre und Milliardäre von den Plänen betroffen sein. Dennoch stoßen die Pläne auf erhebliche Kritik: „Die Schwächeren der Gesellschaft werden nicht gestärkt, indem man die Starken schwächt“, kritisiert der ehemalige Ergo-Manager und heutige Vizepräsident sozial-liberalen Wirtschaftsforum der SPD, Harald Christ.

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