Aon verklagt Ex-Mitarbeiter, die zur Konkurrenz wechselten

Aon zieht erneut vor Gericht gegen ehemalige Mitarbeiter. (Quelle: Aon)

Die Abwerbungsmanöver und gerichtliche Abwehrreaktionen setzen sich unter Industriemaklern fort. Erneut zieht Aon vor Gericht. Diesmal gegen vier ehemalige Führungskräfte aus dem Bereich Transportversicherung, die letztes Jahr zu McGriff, der Einzelhandelsmaklereinheit von Truist Insurance Holdings Inc. wechselten.

Marsh hatte dem Mitbewerber Aon – in Florida “illegal” 44 frühere Angestellte auf einmal abgeworben. Aon hatte daraufhin eine “restraining order” angestrebt und schließlich durchgesetzt. Die Richter entschieden pro Aon. Einige abgeworbene Schlüsselpersonen durften 90 Tage nach der Kündigung “nicht woanders arbeiten”; für weitere Betroffene galt die Hälfte.

Auch in einem neueren Fall geht Aon vor Gericht. Der Industrieversicherungsmakler hat letzte Woche eine Abwerbungsklage gegen vier ehemalige Führungskräfte aus dem Bereich Transportversicherung eingereicht, die letztes Jahr zu McGriff, der Einzelhandelsmaklereinheit von Truist Insurance Holdings Inc. gewechselt sind.

Die vier Angestellten – Josh Thompson, Daniel Johnson, Annette Nitti, Jack Cole und Holly Williams – haben gegen die Kundenbeschränkungen für die Restricted Stock Units, die sie erhalten haben, verstoßen, so die Klage von Aon PLC gegen Josh Thompson u.a., die am Freitag beim US-Bezirksgericht in Chicago eingereicht wurde. McGriff wird in dem Rechtsstreit nicht als Beklagter genannt.

McGriff sagte im Juni 2020, dass die Angeklagten der Abteilung Risikomanagement/Komplexe Programme seiner Transportpraxis beitreten würden. Laut der Klage von Aon hatte Herr Johnson, der als Kundenbetreuer für das Transportwesen tätig war, in den Tagen vor seinem Rücktritt “Zugang zu einer Vielzahl vertraulicher Dateien”, einschließlich derjenigen der von ihm betreuten Kunden und der Konten der anderen Makler, die mit ihm ausschieden. Die Klage besagt auch, dass die Beklagten Kunden und Interessenten, die sie für Aon geworben hatten, um Geschäfte gebeten und diese angenommen haben, wofür Aon “erhebliche Beweise” vorgelegt hat.

Schadenersatz gefordert

Aon behauptet auch, dass die Makler soziale Medien, einschließlich LinkedIn, genutzt haben, um Aon-Kunden mit dem Ziel zu kontaktieren, die RSU-Vereinbarungen zu verletzen und zu stören. Aon beschuldigt die Makler des Vertragsbruchs, der unerlaubten Einmischung in einen Vertrag, der unerlaubten Einmischung in einen voraussichtlichen wirtschaftlichen Vorteil, der zivilrechtlichen Verschwörung und der Verschwörung zum Vertragsbruch. Sie fordert Schadensersatz, einschließlich Strafschadensersatz und Unterlassungsanspruch sowie Anwaltsgebühren.

Autor: VW-Redaktion

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