Gestohlene Kundendaten im Darknet: Cybermarkt-Expertin Pawig-Sander klärt auf, welche „ethischen Fragen“ bei Lösegeldzahlungen geklärt werden müssen

Sowohl bei Continental als auch bei der Medibank verdächtig man russische Hacker hinter den Ransomware-Angriffen. (Bildquelle: Contitental/Medibank)

Während hierzulande der Dax-Konzern Continental nach dem Hackerangriff vor der Entscheidung steht, Millionen an Lösegeld für die 40 Terabyte gestohlenen Daten auszugeben, hat die australische Krankenkasse Medibank klargestellt, dass kein Geld für erbeutete Daten fließen wird. Prompt veröffentlichten Hacker sensible Kundeninformationen im Darknet, auch Australiens Premierminister ist Medibank-Kunde. Droht der Krankenkasse eine Schadenersatzklage, wenn die Inhaber der Gesundheitsdaten z.B. durch Identitätsklau ein zweites Mal Opfer von Cyber-Kriminalität werden?

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