Allianz verkauft Mehrheitsbeteiligung an russischer Interholding
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Die Allianz fährt ihre Aktivitäten in Russland zurück. Quelle: Bild von Michael Siebert auf Pixabay

Die Allianz will eine Mehrheitsbeteiligung an ihrem russischen Geschäft an Interholding LLC an den Eigentümer des russischen Schaden- und Unfallversicherers, Zetta Insurance, verkaufen. Nach Abschluss der Transaktion wollen die Münchener noch eine Minderheitsbeteiligung von 49,9 Prozent an dem kombinierten Unternehmen halten. 

Wie der Versicherungskonzern weiter mitteilt, wolle man nicht nur die Aktivitäten in Russland herunterfahren, sondern auch die Kontinuität für Kunden und Mitarbeiter gewährleisten. Zudem werde sich der Verkauf der Anteile mit einem Verlust von 0,4 Mrd. Euro auf die Konzernbilanz auswirken.

Die Interholding betreibt in Russland mehr als 120 Verkaufsstellen mit über 6.500 Agenten in mehr als 150 russischen Städten. Das Unternehmen, das neben kleinen und mittleren Unternehmen über einer Million Kunden hat, unterhält Partnerschaften mit 350 Autohändlern und 30 Geschäftsbanken im Land.

Autor: VW-Redaktion

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