Hannover Rück will Dividende stabil halten

Der Krieg in der Ukraine und die Naturkatastrophen belasten die Hannover Rück. Quelle: Hannover Rück

Die Hannover Rück setzt bei der Auszahlung ihrer Dividende auf Stabilität. Demnach soll die Ausschüttung für die Anteilseigner künftig auch im Fall eines Gewinnrückgangs mindestens stabil bleiben, teilte der Rückversicherer am Donnerstag auf dem Investorentag mit. Im Gegenzug falle das bisherige Ziel einer Ausschüttungsquote von 35 bis 45 Prozent für die Regeldividende.

Zuletzt hatte die Hannover Rück im Jahr der Finanzkrise 2008 keine Dividende gezahlt. Seither war die Ausschüttung immer weiter gestiegen, berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa). Die reguläre Dividende für das Corona-Jahr 2020 wuchs im Vergleich zu 2019 um 50 Cent auf 4,50 Euro je Aktie. Allerdings hatte der Rückversicherer im Gegensatz zu den Vorjahren die Sonderdividende von 1,50 Euro gestrichen. Hauptprofiteur der Ausschüttungen ist bislang der Versicherungskonzern Talanx (HDI).

Für das laufende Jahr hält die Hannover Rück trotz der jüngsten Naturkatastrophen weiterhin an ihrem bisherigen Gewinnziel von 1,15 bis 1,25 Mrd. Euro fest. Die Schadenbelastung im Rahmen des Großschadenbudgets von 1,1 Mrd. Euro, von denen bis Ende Juni 2021 rund 327 Mio. Euro aufgebraucht waren. Allerdings rechnet der Rückversicherer in den derzeit beginnenden Gesprächen über die Erneuerung der Verträge zum Jahreswechsel mit steigenden Preisen und verbesserten Konditionen.

Autor: VW-Redaktion

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