Muss D&O-Versicherer für Ex-Wirecard-Chef Markus Braun zahlen?

Quelle: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay.

Der Wirecard-Skandal wird nun auch zu einem Fall für die Versicherer. In den USA ist nun ein Streit darüber entbrannt, ob die Managerhaftpflichtversicherung die Honorare für den inhaftierten Ex-Chef Markus Braun übernehmen muss.

Laut einem Bericht des Handelsblatt habe Braun in diesem Konflikt bereits im Januar vor dem Landgericht Frankfurt einen Etappensieg erringen können. Demnach müsse der US-Versicherungskonzern Chubb die Anwaltskosten zahlen – zumindest vorläufig. Allerdings habe der Versicherer die Entscheidung angefochten. Nun ist das Oberlandesgericht Frankfurt am Zug.

Brauns Anwälte wollten sich laut Bericht hingegen nicht dazu äußern. Allerdings berufen sich die Juristen auf dessen Unschuldsvermutung. So sei der frühere Vorstandschef selbst Opfer des jahrelangen, milliardenschweren Bilanzbetrugs bei Wirecard gewesen. Dabei sei ein Netzwerk rund um den flüchtigen Asienvorstand Jan Marsalek für das nicht existente Vermögen von 1,9 Mrd. Euro verantwortlich gewesen.

Autor: VW-Redaktion

Ein Kommentar

  • Johannes Bach

    Jeder vernünftige Mensch weiss, dass Braun sehr wohl hinter den Betrügereien steckt! Das lässt sich z. B. dadurch beweisen, dass Braun – es wahr wohl Ende 2019 – auf einer Investoren-Präsentation in New York seine Firma als Star, der eine hervorragende Software entwickelt, darstellte. Als Folge dieser Software zeichnete er himmelstürmende Ergebnisprognosen auf das Diagramm. Und darüber hinaus hat er die Jahresabschlüsse unterzeichnet, sehr wohl wissend, dass seine Firma überhaupt keine Software entwickelt, sondern veraltete Volksbank Software benützt!! Im Nachhinein sagen wir uns, uns hätte auch die Langsamkeit der Wirecard-Webseite ein Warnsignal sein müssen.

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