Lassie puscht die Haftpflicht

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Laufen Sie durch eine beliebige Grünanlage und sie wissen, in Deutschland besteht kein Hundemangel. Dieser Trend zeigt sich dementsprechend in den Zahlen der Versicherer, wie die R+V Versicherung vorrechnet.

„Im Juni, Juli und August war die Nachfrage nach Hundehaftpflichtversicherungen rund 30 Prozent höher als im vergangenen Jahr“, sagt Benny Barthelmann, Haftpflichtexperte bei der R+V Versicherung. Die Hundehaftpflichtversicherung ist in einigen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben.

Ob Pflicht oder nicht – für Barthelmann ist diese Versicherung in jedem Fall sinnvoll: „Wenn der Hund beispielsweise auf die Straße rennt und es zu einem Unfall kommt, muss der Besitzer mit seinem gesamten Vermögen für den Schaden aufkommen – und zwar in unbegrenzter Höhe“.  Das kann bis in den sechsstelligen Bereich gehen, wie VWheute berichtete. Eine private Haftpflichtversicherung reicht nicht, sie deckt meist nur Schäden durch Kleintiere ab.

Hund beißt, Mensch zahlt

„Am häufigsten wird unsere Haftpflichtversicherung in Anspruch genommen, weil ein Hund einen anderen angreift“, berichtet der Experte. Da die Schuldfrage dann meist unklar ist, werden die Kosten in der Regel aufgeteilt.

Dass sich immer mehr Tierfreunde einen Hund anschaffen, beobachtet die R+V auch bei der Operationskostenversicherung für Hunde. Im ersten Halbjahr 2020 habe sich die Zahl der Abschlüsse im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

Die R+V hat aktuell offenbar Statistik-Wochen, gestern beschäftigte sie sich mit den Bränden bei Mähdreschern, ein erstaunlich interessantes Thema.

 Autor: VW-Redaktion

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