Wenn der Mähdrescher brennt

Mähdrescher, wichtig und brandgefährlich. Bild von Thilo Becker auf Pixabay

Haben sie sich schon mal gefragt, wie sich die Schadensituation bei Mähdreschern entwickelt hat? Nein? die R+V hat es getan. Kleiner Spoiler, es geht in die richtige Richtung.

Die Gefahren für einen Mähdrescher sind vielfältig, Strohstaub, Funkenschlag und heißes Hydraulik-Öl bilden eine brandgefährliche Mischung, was jedes Jahr zahlreiche Mähdrescher in Flammen aufgehen lässt. Allerdings nimmt die Gefahr ab, die R+V/VTV-Versicherung verzeichnet für das laufende Jahr „deutlich weniger“ Schäden bei den großen Arbeitsmaschinen.

Um 50 Prozent ist der Schadenaufwand gegenüber dem Vorjahr gesunken, die Zahl der Schäden um rund 30 Prozent. Mehrere Gründe seien dafür ausschlaggebend, vermutet der nach Eigenaussage zweitgrößte Agrarversicherer in Deutschland mit Sitz in Wiesbaden.

Einerseits nahm die langfristig gute Witterung in diesem Sommer den Landwirten den Zeitdruck, innerhalb weniger Tage die Ernte einfahren zu müssen, was Freiraum für die nötige Reinigung der Maschinen lässt. Der Strohstaub müsse „mehrmals täglich“ entfernt werden, erklärt der Experte.

Zudem sind sowohl Landwirte wie auch Lohnunternehmer inzwischen sensibilisiert für das Thema und nehmen die Brandgefahr sehr ernst.  Bessere Technik und Sensorik verbessert den Schutz darüber hinaus.

Autor: VW-Redaktion

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