Deurag 2019 mit geringerem Jahresüberschuss trotz weniger Schäden

Das Ergebnis des Jahres 2019 der Deurag. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Ein Ergebnis 2019 auf dem Niveau des Vorjahres. Das präsentiert die Deurag Rechtschutz aktuell und hat zudem ihr Bedingungswerk erneuert, um am Markt durchstarten. Der Jahresüberschuss sank trotz weniger Schäden.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019 „liegt in Anbetracht des seit 2017 eingeschlagenen Profitabilisierungskurses und höherer Zahlungen für Versicherungsfälle im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal zufriedenstellend und im Rahmen der Erwartungen“, schreibt das Unternehmen.

Die Brutto-Beitragseinnahmen stabilisierten sich mit 174,8 Millionen Euro auf Vorjahresniveau – 174,7 Millionen Euro. Die Anzahl der Versicherungsverträge verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 0,4 Prozent auf 1.153.475. Nach Abzug der Steuern erzielte das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 0,1 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 0,5 Millionen Euro. Gleichzeitig sanken die Anzahl der Schadenmeldungen mit 188.832 Schäden gegenüber dem Vorjahr „deutlich um 3,5 Prozent“.

Das Geschäftsjahr 2019 startete mit der Migration der ALLRECHT-Bestandsdaten in das Bestandsführungssystem der Deurag. Damit endete das vor drei Jahren begonnene Projekt erfolgreich, erklärt das Unternehmen. Die Marke ALLRECHT und die Deurag selbst haben ein neues Tarifwerk eingeführt, welches von der Ratingagentur Franke & Bornberg mit der Höchstnote „Hervorragend“ bewertet wurde.

Ob das Unternehmen damit im laufenden Jahr punkten kann, wird die Bilanz 2020 zeigen.

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