Provinzial Rheinland steigert Bruttobeiträge dank Wohngebäude, Haftpflicht und Unfall

Konzernsitz der Provinzial Rheinland. Quelle: Provinzial

Die Provinzial Rheinland kann mit guten Zahlen in die geplante Fusion mit der Provinzial Nordwest gehen. So verbuchte der öffentliche Versicherer einen Gewinn vor Steuern von 107 Mio. Euro (2018: 104 Mio.). Auch bei den Beitragseinnahmen legten die Holding spartenübergreifend zu.

So erzielten die Sachversicherer der Gruppe Beitragseinnahmen von 1.629,8 Mio. Euro (2018: 1.571,4 Mio.). Der Lebensversicherer legte bei den Beiträgen auf 1.052,3 Mio. Euro (2018: 984,1 Mio.) zu. Dabei legte die Provinzial Rheinland Versicherung bei den gebuchten Bruttobeiträgen im 3,6 Prozent auf 1.287,7 Mio. Euro steigern. Wachstumstreiber waren Unternehmensangaben zufolge vor allem die Sparten Wohngebäude (plus 5,3 Prozent), Haftpflicht (plus 2,9 Prozent) und Unfall (plus 3,4 Prozent). Die Combined Ratio sank um 8,5 Prozentpunkte auf 82,4 Prozent.

Die Provinzial Rheinland Lebensversicherung verbuchte 2019 ein Beitragsplus von 6,9 Prozent auf 1.052,3 Mio. Euro ausgebaut werden. Die Höhe der Einmal-Zahlungen betrug dabei 415,5 Mio. Euro (2018: 306,9 Mio.) und lag damit um 35,4 Prozent über dem Niveau des Jahres 2018. Die gebuchten laufenden Beiträge lagen aufgrund eines Sondereffekts mit 634,9 Mio. Euro (2018: 675,0 Mio.) um 5,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Zudem trugen auch die Tochtergesellschaften zum Beitragswachstum bei: So verbuchte die Lippische Landes-Brandversicherungsanstalt (LLB) einen Beitragsanstieg um 1,2 Prozent auf 106,7 Mio. Euro (2018: 105,4 Mio.). Die Sparkassen DirektVersicherung legte um rund 8,1 Prozent auf 128,3 Mio. Euro (2018: 118,7 Mio.). Die ProTect, der bundesweit tätige Spezialversicherer des Konzerns, legte bei den Beitragseinnahmen um 9,5 Prozent auf 187,3 Mio. Euro (2018: 171,1 Mio.) zu.

Autor: VW-Redaktion

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