Uniqa gilt als Favorit für den Kauf des Axa-Osteuropageschäfts
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Quelle: Laurent Grassin / flickr

Die Axa befindet sich offensichtlich in „fortgeschrittenen Gesprächen“ mit der Uniqa für den Verkauf ihres Osteuropa-Geschäfts. Demnach streben beide Versicherer bereits für die kommende Woche eine Einigung ein, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen Insider.

So habe der österreichische Versicherer die Angebote der übrigen Konkurrenten überboten, heißt es weiter. Allerdings soll es noch keine endgültige Entscheidung geben, um anderen Anbietern die Möglichkeit zu geben, ihr Angebot nachzubessern.

Bereits vor wenigen Tagen hatte Bloomberg berichtet, dass nur noch drei Käufer für das Osteuropa-Geschäft der Axa in Frage: die beiden österreichischen Konkurrenten Vienna Insurance Group und die Uniqa Insurance Group sowie die Generali aus Italien.

Die VIG und Uniqa sind große Player in vielen Ländern Mittel-, Südost- und Osteuropas und haben bereits Erfahrungen mit Axa gemacht. Die VIG hat Axa in den vergangenen Jahren bereits die Töchter in Rumänien und Serbien abgekauft. Uniqa hat Anfang des Jahrtausends das Axa-Geschäft in Österreich, Ungarn und Liechtenstein übernommen.

Im Herbst hatte die Axa ihr Geschäft in Polen, Tschechien und der Slowakei zum Verkauf gestellt und könnte dafür bis zu einer Milliarde Euro kassieren. Die genannten Versicherer wollten sich laut Bericht nicht äußern.

Autor: VW-Redaktion

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