Rollinger reduziert Beiträge für E-Autos um ein Viertel
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Norbert Rollinger. Quelle: R+V

Laut R+V-Chef Norbert Rollinger könnten selbstfahrende Autos die Verkehrssicherheit “deutlich verbessern”. Darüber hinaus will er E-Autos fördern und greift dafür in die Tasche. Bei E-Rollern sieht er vor allem die Gefahren.

Rollinger ist sich sicher, dass „autonome und teilautonome Autos die Verkehrsunfälle reduzieren können“, erklärte er gegenüber dem Tagesspiegel. Die Folgen von Verkehrsunfällen kosten die Versicherer hierzulande jedes Jahr 20 Milliarden Euro, betonte der R+V-CEO. “Jedes Jahr sterben mehr als 3.000 Menschen im Straßenverkehr. Die neue Technik kann helfen, den Verkehr sicherer zu machen.”

Der Versicherer will zudem die E-Mobilität stärken. „Bei uns bekommen reine E-Autos jetzt einen Beitragsnachlass in der Autoversicherung von 25 Prozent, Hybrid-Modelle zehn Prozent“, erklärt Rollinger. Das sei versicherungstechnisch zu rechtfertigen, “weil E-Autos einfacher aufgebaut sind”, also die Reparaturen billiger sind.

Gefahr Roller

Rollinger ist kein Freund der E-Mobilität bei Scooter. Viele Fahrer würden Verkehrsregeln missachten und Unfälle verursachen. “In einem Drittel der Fälle stehen verbotenerweise zwei Personen auf dem Roller“, mahnt der R+V-Lenker. „Ich vermute, dass der Staat über kurz oder lang regulierend eingreifen wird.“ Derzeit habe der Versicherer einige hundert E-Scooter versichert.

Autor: VW-Redaktion

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