Nachgelagerte Sozialversicherungsbeiträge auf Betriebsrenten sollen sinken
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Quelle: Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Bezieher von Betriebsrenten können wohl auf eine Entlastung bei den Sozialabgaben hoffen. Medienberichten zufolge sollen die Betriebsrentner sowie die über sechs Millionen Begünstigten von betrieblichen Lebensversicherungen nicht mehr den vollen, sondern nur noch den halben Beitrag zur Krankenversicherung tragen. 

Zudem wird über einen Freibetrag von 155 Euro diskutiert, welcher die bisherige Freigrenze ersetzen soll. Ein konkreter Termin ist allerdings noch nicht bekannt. „Ja, in diesen Tagen finden weitere Gespräche statt. Ich erlebe sie als sehr konstruktiv“, ließ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dieser Tage über Facebook vermelden.

Eine Sprecherin von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erklärte zudem: „Vor dem Hintergrund der guten finanziellen Situation in der gesetzlichen Krankenversicherung hat Bundesarbeitsminister Heil gegenüber seinem Amtskollegen Gesundheitsminister Jens Spahn deutlich gemacht, dass das Problem der sogenannten Doppelverbeitragung angegangen werden muss“.

Kritik gibt es indes – naturgemäß – an den Kosten für die Entlastung. Berechnungen zufolge sollen die Kassen bis zu drei Mrd. Euro weniger einnehmen, wenn die Pläne tatsächlich zu umgesetzt würden. „Wir als SPD sagen, in der Gesetzlichen Krankenversicherung haben wir im Moment hohe Rücklagen. Was wir aber beschließen wollen, ist ein langfristiger Minusbetrag für die Krankenkassen“, kritisierte Bärbel Bas, stellvertretende Fraktionschefin der SPD.

Autor: VW-Redaktion

2 Kommentare

  • Gabriele Spindler

    Wenn sie sich so um die Krankenkassen sorgt, dann soll sich Frau Bas einmal fragen, wer den überaus dreisten und üblen Betrug 2004 mit den betrieblichen Kapital Lebensversicherungen verbrochen hat. Die SPD. Die SPD ist nicht mehr wählbar. Eine ehemalige Genossin.

  • Vetrauen gebrochen…..wer damals in die Gehaltsumwandlung gelockt wurde, ist jetzt der Dumme. Und da kann kein einziger Berater was dafür. Gewinner waren die Arbeitgeber, welche bei der Gestaltung – wenn ich richtig liege – auch den Arbeitgeberanteil eingespart haben

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