Honorarvermittlung kommt trotz breitem Nettotarif-Angebot nicht vom Fleck

Insbesondere Verbraucherschützer sehen in der Honorarberatung eine vermeintlich sauberere Alternative zum provisionsgetriebenen Vertrieb. Trotzdem bleibt die Honorar- und Honorar-ähnliche Vermittlung von Versicherungen ein Nischenphänomen. Zu diesem Fazit kommt eine Studie des Instituts für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln. Den Vorwurf, dass die Versicherer ein zu geringes Netto-Tarifangebot aufbieten, entkräften die Studienautoren Matthias Beenken und Heinrich Schradin – und lenken den Blick auf die mangelnde Honorar-Begeisterung der Verbraucher.

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Deutsche tun sich weiter schwer mit Honorarberatung

Honorarberatung findet laut einer aktuellen Studie der Fachhochschule Dortmund keine ausreichende Akzeptanz in Deutschland. Ein Provisionsverbot würde daher die freiwillige Altersvorsorge untergraben, schlussfolgern die Studienautoren Matthias Beenken und Lukas Linnenbrink. Die Fachleute plädieren dafür, aus der Frage „Brutto- oder Nettotarif-Vertrieb“ keine „Glaubensfrage“ zu machen, sondern die Entscheidung „marktwirtschaftlichen Prozessen“ zu überlassen.

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Beenken: „Exklusivvertreter, Makler und Mehrfachagenten verlieren durch Provisionsdeckel 62 Prozent ihrer Gewinne“

Es ist fair zu sagen, dass weder der BVK noch Matthias Beenken die Idee eines Provisionsdeckels schätzen. Wie erheblich die Folgen eines Deckels für die Vermittler wären, hat Professor Dr. Beenken von der Fachhochschule Dortmund nun vorgerechnet, den Vermittlern und Maklern drohen zweistellige Einschnitte und in der Folge Insolvenzen.

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