Jobabbau wegen KI: „Am Ende ist jeder Einzelne auch selbst dafür verantwortlich, die Zeichen der Zeit zu lesen und die Umschulung anzunehmen“

v.l.n.r.: VWheute-Redakteur David Gorr, Roland Grimm, Martina Grundler, Christian Wiens und Nicolas von Simson (Bildquelle: Lukas Richter/InsureNXT)

Auf der InsureNXT prallten die Meinungen bezüglich des KI-bedingten Stellenabbaus ungeschminkt aufeinander. Während ver.di-Expertin Martina Grundler den Versicherern mangelnde Ehrlichkeit bei den anstehenden Entlassungen vorwirft und ein Recht auf Umschulung fordert, befürchtet Unternehmensberater Roland Grimm, dass die von den Gewerkschaften geforderten sozialen Leitplanken in einer starren, bürokratischen Überregulierung enden. Derweil sieht Getsafe-CEO Christian Wiens keine große Zukunft für Sachschadenbearbeiter und plant, das durch KI eingesparte Geld über günstigere Produkte an die Kunden weiterzugeben. Einen anderen Weg schlägt GGW-CIO Nicolas von Simson ein: Er plant keinen Personalabbau, sondern will eingesparte Kapazitäten direkt für organisches Wachstum wie Cross- und Up-Selling nutzen.

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