Insurance Europe wirft Allrussischen Versicherungsverband raus

"Wir bringen unsere uneingeschränkte Solidarität mit dem ukrainischen Volk zum Ausdruck, das in diesen äußerst schwierigen Zeiten unglaubliche Stärke und Tapferkeit zeigt", erklärt Insurance Europe. Quelle: Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Neuer „Schlag“ gegen Russlands Versicherer: Als Reaktion auf den Einmarsch Russlands in die Ukraine hat der Vorstand von Insurance Europe beschlossen, die Mitgliedschaft im Allrussischen Versicherungsverband zu beenden. Zudem würden viele seiner Mitglieder Solidaritätsinitiativen zugunsten der ukrainischen Bevölkerung und der Flüchtlinge ergreifen.

„Wir bringen unsere uneingeschränkte Solidarität mit dem ukrainischen Volk zum Ausdruck, das in diesen äußerst schwierigen Zeiten unglaubliche Stärke und Tapferkeit zeigt“, erklärte Insurance Europe, das die Militäraktionen der russischen Regierung „von ganzem Herzen verurteilt“. „Eine Priorität für Versicherungsunternehmen mit Aktivitäten in der Ukraine ist es, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten“, zitiert Insurancebusinessmag aus dem Schreiben des Verbandes.

In ihrem Schreiben an die Insurance Business Association, die League of Insurance Organisations of Ukraine, die Kharkiv Union of Insurers, die National Association of Insurers of Ukraine und die Federation of Insurance Intermediaries of Ukraine erklärte die Generaldirektorin von Insurance Europe, Michaela Koller, dass der Verband jede erdenkliche Unterstützung leisten wolle.

So stellt die Allianz nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine zehn Mio. Euro für humanitäre Zwecke zur Verfügung. Zudem will der Münchener Versicherer einen weiteren Betrag in Höhe von bis zu 2,5 Mio. Euro zur Verfügung stellen, um Spenden der Mitarbeiter zu verdoppeln.

Die Talanx/HDI-Gruppe hat ein Hilfspaket für Flüchtende und Direkthilfe in der Ukraine in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro aufgelegt. Mit dem Geld sollen Flüchtende unterstützt werden sowie Familien und Waisen in der Ukraine. Zudem sollen Initiativen von Mitarbeitenden zur Hilfe in der Ukraine unterstützt werden.

Autor: VW-Redaktion

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