R+V-Chef: Norbert Rollinger: “Wir sehen Raum für eine öffentlich-private Partnerschaft”

Norbert Rollinger. Quelle: R+V

Die Folgen der Corona-Pandemie hat die R+V Versicherung bislang mehr als 300 Mio. Euro gekostet. “Wir sehen Raum für eine öffentlich-private Partnerschaft. Pandemie-Schäden erreichen potenziell Hunderte Milliarden – die Prämien, die dafür nötig wären, zahlt niemand. Am Ende braucht es dafür den Staat”, konstatiert R+V-Chef Norbert Rollinger.

“Die Versicherer können aber als Dienstleister in der Schadensregulierung einen erheblichen Beitrag leisten. An einem solchen Konzept sollte man arbeiten. Dazu liegt der Regierung auch bereits ein Vorschlag vor – aber
realistischerweise haben im Moment wohl alle andere Sorgen”, konstatiert der Versicherungsmanager im Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen.

Mit Blick auf die Lebensversicherung erachtet Rollinger ebenfalls neue Wege notwendig: “Die Lebensversicherung wird immer als die eierlegende Wollmilchsau gesehen, aber es geht tatsächlich um den individuellen Kompromiss zwischen Sicherheit und Rendite”. So biete die Lebensversicherung “echte Alleinstellungsmerkmale, wie beispielsweise garantierte Leistungszusagen bis ans Lebensende und steuerliche Begünstigungen. Wenn man über Altersvorsorge nachdenkt, gehört die Lebensversicherung mit in den Korb – nicht nur, aber auch”, betont der Vorstandschef des Wiesbadener Genossenschaftsversicherers.

Autor: VW-Redaktion

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