Finlex baut mit Erichsen-Übernahme Cybergeschäft aus

Finlex kauft zu. Bildquelle: vishnu vijayan auf Pixabay

Das Insurtech Finlex will weiter expandieren. Dafür übernehmen die Frankfurter nun den Cybermakler Erichsen GmbH. Durch den Deal soll der Marktanteil in Deutschland auf zehn Prozent wachsen. Die Marke Erichsen soll weiter existieren.

Der Zusammenschluss erfolgt im Rahmen eines Asset-Deals, bei dem Finlex den Cyber-Geschäftsbetrieb von Erichsen übernimmt. Die beiden Erichsen-Gründer und Geschäftsführer Sabine Pawig-Sander und Sven Erichsen werden bei Finlex als „Non-Executive Directors“ die weitere Entwicklung dieses Segments aktiv mitgestalten.

Dabei soll Erichsen Unternehmensangaben zufolge als eigenständige Marke weiter existieren bleiben. Erichsen soll demnach auch künftig für die individuelle Beratung der Makler und Vermittler genutzt werden können.

„Gemeinsam bieten wir unseren Kunden nun das Beste aus beiden Welten: schnelle, schlanke und effiziente Prozesse über die hervorragende Finlex-Plattform und bei Bedarf maßgeschneiderte Beratungslösungen in der gewohnten Qualität des Erichsen-Teams. Durch die Zusammenlegung des Geschäftes ergeben sich auch in Blickrichtung auf die Versicherer neue Synergien, die unsere Marktposition in einem dynamischen Cyber-Markt deutlich stärken“, kommentiert Pawig-Sander. „Kulturell passen beide Unternehmen sehr gut zusammen, wie ein schönes Puzzle, dessen Stücke präzise ineinandergreifen. So können wir das fantastische Wachstumspotenzial der Cyber-Sparte am besten nutzen“, ergänzt Erichsen.

Sabine Pawig-Sander, Sebastian Klapper, Sven Erichsen, Christian Reddig, Tomasz Kosecki (v.l.n.r.). Quelle: Finlex GmbH

„Mit der hervorragenden Fachexpertise des Erichsen-Teams entsteht bei Finlex eine Cyber-Practice in einzigartiger Stärke und Tiefe. Gemeinsam können wir unseren hohen Qualitätsanspruch weiter ausbauen und durch unsere neue Plattformgeneration die Kombination aus Expertentum und moderner Technologie weiter unterstreichen“, kommentiert Finlex-Gründer Sebastian Klapper.

Das notwendige Kapital hat Finlex jedenfalls zur Verfügung: Im August 2021 hatte das Insurtech gleich zwei namhafte Investoren in einer Series A-Runde über acht Mio. Euro gesichert. Zudem wagen die Frankfurter auch den Schritt ins Ausland und expandieren nach Österreich. „Für uns ist Österreich der perfekte Start für unsere Expansion ins restliche Europa. Gleiche Sprache und ähnliche Produktstruktur bei den von uns behandelten Financial Lines – D&O, Cyber, Vermögensschaden-Haftpflicht und Strafrechtsschutz – ermöglichen eine schnelle Anpassung an den lokalen Markt“, kommentierte Klapper jüngst im Gespräch mit VWheute.

Autor: VW-Redaktion

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