Wirth: „Probleme bestehen sicherlich für das klassische Neugeschäft“

Norman Wirth

Norman Wirth, Quelle: AfW

Die Zahl der Vermittler ist laut DIHK-Vermittlerregister seit Jahren rückläufig. Auch bei den Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigt sich jüngsten Studien zufolge ein sehr diffuses Bild. Dennoch zeigt sich Norman Wirth vom Branchenverband AfW durchaus optimistisch.

„Die meisten Versicherungsvermittler kommen nach aktuellem Stand bisher gut durch diese einzigartige Situation. Natürlich muss jeder, wie alle anderen Menschen auch, sein Lebensalltag anpassen, Abläufe umstellen und infrage stellen. Aber es geht“, konstatiert Wirth gegenüber dem Finanzmagazin Das Investment. Zudem bestehe bei den Kunden „ein hoher Beratungsbedarf, vor allem bei den Gewerbekunden. Die Vermittler sind als Sachwalter ihrer Kunden gerade jetzt wichtige Ansprechpartner“.

Zudem seien „Automatisierung und vor allem Digitalisierung das Gebot der Stunde. Probleme bestehen sicherlich für das klassische Neugeschäft. Wer bereits Erfahrung mit Online-Akquise hatte, der hat jetzt einen unschätzbaren Marktvorteil im Vergleich zu denjenigen, die bisher nur auf der ganz persönlichen Ebene unterwegs waren und sich nun umorientieren müssen“, betont Wirth.

Desweiteren könne man derzeit nicht erkennen, dass „sich in der Breite das Geschäft negativ entwickelt und erhebliche Umsatzverluste bestehen. Pools wie unter anderem Maxpool oder Fonds Finanz und Verbünde melden sogar steigende Umsätze. Das spricht dafür, dass weiterhin beziehungsweise sogar vermehrt Versicherungen angefragt und abgeschlossen werden“.

Autor: VW-Redaktion

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