Amélie Breitburd wird neue Europachefin von Lloyd’s

Neuer CEO bei Teileinheit von Marsh: David Bruce. Bild von vishnu vijayan auf Pixabay

Verstärkung von der Axa: Die britische Versicherungsbörse Lloyd’s of London wird einen Wechsel an der Spitze vornehmen. Die Änderung wird zum Start des Monats Juni vollzogen.

Die bisherige Chefin Sonja Rottiers wird von ihrer Position zurücktreten und von Amélie Breitburd ersetzt. Die neue Frau an der Spitze war zuvor bei der Axa in Großbritannien CFO, melden mehrere Medien übereinstimmend. Breitburd blickt auf 25 Jahre in der Branche zurück, unter anderem bei der Allianz und KPMG.

Die scheidende Rottiers hatte ihre Position im Jahr 2019 angetreten. Sie ist “stolz auf den Erfolg und Fortschritt von Lloyds Europe und das Teambuilding”, erklärt sie zum Abschied. Caroline Dunn, Lloyd’s Head of Market Development, bedankt sich bei ihr für die geleistete Arbeit. Sie habe einen “signifikanten Beitrag” zum Erfolg von Lloyds Europe geleistet.

Weitere Probleme

Zuletzt hat das Gesamtunternehmen Lloyds einen Verlust von 900 Mio. Euro eingefahren, ursächlich waren vor allem Covid-Schäden. Zudem kämpft das Unternehmen weiter mit Problemen der Firmenkultur, offenbar kommt es immer noch zu misogynen- und homophoben Äußerungen in der Belegschaft.

Darüber hinaus befindet sich Lloyds mitten in einer Umbauphase hin zu mehr Digitalisierung – es sollen 60 Mrd. Euro eingespart werden. Neben all den anderen Aufgaben muss sich der vergleichsweise neue Chef Bruce Carnegie-Brown auch diesem Thema intensiv widmen.

Autor: VW-Redaktion

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