Prisma-Life-Chef Beitz will Nachhaltigkeitsnachhilfe für Kunden und Vermittler

Holger Beitz, CEO von Prisma Life. Quelle: Prisma Life

Nur jeder siebte deutsche Bürger kann den Begriff „nachhaltige Kapital- und Geldanlage“ erklären. So lautet das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge. Das ist laut Prisma-Life-Chef Beitz „ein klares Signal in unsere Richtung“. Es müsse dringend Aufklärung betrieben werden, um Privatpersonen das Wissen zu nachhaltigen Kapitalanlagen zu vermitteln.

„Solange die Menschen nachhaltige Finanzprodukte nicht verstehen, wird der gewünschte Boom ausbleiben“, ist sich der CEO sicher. Das es auch anders funktioniert, hätte sich in anderen Branchen gezeigt, die viel in Aufklärung investiert haben und führt  Bio-Lebensmittelmärkte und Ökostromanbieter als Beispiel an.

Vermittler als Schlüssel

Wir sollten nicht abwarten, sondern den Austausch zwischen den Versicherungsunternehmen und den Vermittlern suchen, wie wir Verantwortung übernehmen und die Chancen nachhaltigen Wirtschaftens nutzen können, erklärt Beitz. Mit der Erweiterung der IDD- und MIFID-Regeln zur Geeignetheitsprüfung werde „auch die Analyse der Kundenerwartungen zur Nachhaltigkeit kommen“. Weiterhin sei das Thema Nachhaltigkeit für viele Menschen auch ein emotionales Thema – etwas, das in der Vorsorge- und Vermögensplanung „kaum vorkommt“.

Beitz erklärt auch, dass Nachhaltigkeit „nicht nur Öko“ ist. Die Faktoren Soziales und Unternehmensführung werden „gleichberechtigt zum Umweltfaktor“ behandelt. Es geht also bei dem Ansatz einer nachhaltigen Kapitalanlage genauso um soziales Engagement und faire Unternehmensführung.

Hoffnung macht dem Prisma-Life-Chef, dass die jüngere Generation, „grundsätzlich offen“ für nachhaltige Kapitalanlagen ist. Doch Nachhaltigkeit sollte kein „Generationsthema“ sein. Wichtig ist es, „Finanzwissen und Nachhaltigkeit in allen Altersklassen und Einkommensgruppen zu vermitteln“.

Autor: VW-Redaktion

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