Allianz-Chef Oliver Bäte warnte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor falschen Anreizen, die die Spaltung westlicher Gesellschaften begünstigten. Das größte Problem von Demokratien sei, „dass sie scheitern, wenn Sonderinteressen zur Mehrheit werden“. Der Top-Manager meinte damit nicht Lobbygruppen im klassischen Sinn, sondern die fortschreitende Alterung der Bevölkerung, wodurch die Anliegen junger Menschen zu kurz kämen. Mit Blick auf Deutschland kritisierte Bäte eine wachsende Bequemlichkeit nach dem Motto: „Ich habe Anspruch auf alles – und ich bin zu nichts verpflichtet.“
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