Deutsche Bank und Zurich-Gruppe verlängern Vertriebspartnerschaft

v.l.: Dominik Hennen, Leiter Personal Banking Deutsche Bank; Dirk Goergen, Chief Commercial Officer DWS; Carsten Schildknecht, Vorstandsvorsitzender Zurich Gruppe Deutschland. Bildquelle: Mario Andreya / Deutsche Bank AG

Die Deutsche Bank hat ihre Vertriebspartnerschaft mit der Zurich Gruppe Deutschland vorzeitig bis Ende 2042 verlängert. Auch die Kooperation mit der Fondstochter DWS wird fortgeführt, wird in einer Mitteilung berichtet. Der aktuelle Vertrag wäre erst 2032 ausgelaufen. Die Vereinbarungen gelten sowohl für die Marke Deutsche Bank als auch für die Postbank.

Das Angebot umfasst Lebens-, Risiko- und Sachversicherungen der Zurich-Gruppe sowie Fondsprodukte der DWS. Die Produkte sind in die Beratung des Kreditinstituts eingebunden. Neben dem bisherigen Produktportfolio planen die Unternehmen nach eigenen Angaben Investitionen in digitale Schnittstellen und den Ausbau der Prozesse im Kundenservice.

Die Verlängerung erfolgt vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten um die Reform der privaten Altersvorsorge in Deutschland. Vor allem das im Januar startende staatlich geförderte Altersvorsorgedepot verändert den Markt, indem rein kapitalmarkt- und fondsbasierte Angebote ohne Garantien künftig stärker in den Vordergrund rücken. Branchenfremde Anbieter wie Trade Republic oder Scalable Capital wittern Geschäftspotenziale und erhöhen den Druck auf die Versicherer.

Die letzte Verlängerung der Zusammenarbeit zwischen Zurich und Deutscher Bank erfolgte vor sechs Jahren. Damals einigte man sich auf eine Kooperation bis zum Jahr 2032.

Autor: VW-Redaktion