SPD will bei Pflichtversicherung nicht nachgeben: „Mit einem Opt-out – dann können wir die Sache auch lassen“

v.l.n.r.: Stephen Rehmke, Archibald Preuschat (Moderation), Anja Käfer-Rohrbach, Hartmut Nickel-Waninger, Johannes Fechner (zugeschaltet). Bildquelle: lk

Wird es eine Versicherungspflicht für Elementarschäden geben, aber mit Ausstiegsmöglichkeit? Aus Sicht des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner gilt es, dies zu verhindern: ein Opt-out dürfe keine Option sein. „Wenn ich die Möglichkeit eröffne, sich auszuklinken, dann gehe ich das Problem überhaupt nicht an, das ich eigentlich beseitigen will“, sagte der Politiker bei einer Fachtagung des Bundes der Versicherten. Widerspruch kam von Anja Käfer-Rohrbach vom Versichererverband GDV. Der Sachverständige und frühere Gothaer-Vorstand Hartmut Nickel-Waninger forderte im Falle einer Versicherungspflicht, dass der Staat die zusätzlichen Einnahmen aus der Versicherungssteuer in präventive Maßnahmen umleiten sollte.

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