Allianz gibt Euler Hermes einen neuen Namen

Die neue Hamburger Deutschlandzentrale von Euler Hermes (Quelle: Euler Hermes)

Die Allianz hatte Euler Hermes, deren Vorgängergesellschaften mehr als ein Jahrhundert alt sind, im Jahr 2018 komplett übernommen. In den kommenden Wochen wird der Kreditversicherer umbenannt und den Zusatz „Allianz“ erhalten, wie die anderen Tochtergesellschaften, berichtet die Börsen-Zeitung. Der Mutterkonzern erhofft sich dadurch mehr Wachstumschancen.

Allianz-Vorstand Chris Townsend hatte die Umbenennung bereits auf dem Kapitalmarkttag im November für das erste Quartal angekündigt. Wie die global auftretenden Töchter „Allianz Partners“ oder „Allianz Global Investors“ wird auch Euler Hermes in Zukunft im Namen den Zusatz „Allianz“ mit sich führen.

„Die Umfirmierung ist sowohl für Euler Hermes als auch die Allianz sehr sinnvoll, da es unserem Unternehmen weitere Wachstumschancen eröffnet“, wird eine Sprecherin von Euler Hermes in der Börsen-Zeitung zitiert.

Euler Hermes macht seinen Umsatz zu 85 Prozent aus der Warenkreditversicherung, neun Prozent aus dem Geschäft mit Garantien und Bürgschaften, fünf Prozent aus der Vertrauensschadenversicherung und ein Prozent aus Spezialversicherungen. Man ist Weltmarktführer in der Kreditversicherung mit einem 35-Prozent-Marktanteil weltweit, 43 Prozent in Deutschland. Nach eigenen Angaben hat man Daten von über 80 Millionen Unternehmen weltweit gesammelt, um die Kreditwürdigkeit einzuschätzen. Die Schaden-Kosten-Quote lag bei Euler Hermes im Schnitt der vergangenen 20 Jahre bei 83 Prozent.

Autor: VW-Redaktion

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