Swiss Re schreibt wieder Gewinn
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Swiss Re-Zentrale. Quelle: Swiss Re, Leonardo Finotti.

Die Swiss Re ist trotz hoher Schadenbelastung wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. So schloss der Schweizer Rückversicherer die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres mit einem Konzerngewinn von 1,3 Mrd. US-Dollar ab. Die Großschäden infolge von Naturkatastrophen beliefen sich in den ersten neun Monaten des Jahres auf 1,7 Mrd. US-Dollar.

Die Schäden waren vor allem auf den Hurrikan „Ida“ und die Überschwemmungen in Europa im dritten Quartal sowie den US-Wintersturm „Uri“ im ersten Quartal zurückzuführen. Die Man-Made-Schäden beliefen sich laut Rückversicherer auf rund 272 Mio. US-Dollar. Der Schaden-Kosten-Satz sank auf 97,5 Prozent für die ersten neun Monate 2021 gegenüber 110,3 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Prämieneinnahmen stiegen um knapp sechs Prozent auf 31,95 Mrd. US-Dollar.

Allerdings hat auch die Pandemie erneut ihre Spuren in der Bilanz hinterlassen. So fällt die höhere Sterblichkeit mit rund 1,2 Mrd. US-Dollar in der Leben-Rückversicherung ins Gewicht. Unter dem Strich stand am Ende ein Verlust von 62 Mio. US-Dollar – gegenüber einem Gewinn von 72 Mio. US-Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 2021 einen Gewinn von 1,5 Mrd. US-Dollar, verglichen mit einem Verlust von 201 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. In der Schaden- und Unfallsparte erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 2021 einen Gewinn von 1,5 Mrd. US-Dollar, verglichen mit einem Verlust von 201 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die verdienten Nettoprämien von P&C Re stiegen um 6,0 Prozent auf 16,4 Mrd. US-Dollar, was der Rückversicherer auf eine weiterhin positive Preisdynamik sowie auf günstige Wechselkursentwicklungen zurückführt.

„Wir profitieren weiterhin von unseren strategischen Massnahmen im Underwriting und sehen in allen Geschäftsbereichen Möglichkeiten, Kapital zu attraktiven Renditen einzusetzen. Dies stimmt uns für den Rest des Jahres sowie mit Blick auf 2022 zuversichtlich. Alle unsere Geschäftsbereiche sind gut positioniert, weiterhin eine starke Performance zu erzielen.“

Christian Mumenthaler, Vorstandsvorsitzender der Swiss Re

„Dank dem nachhaltigen Fokus der Gruppe auf Portefeuillequalität und unserem disziplinierten Underwriting erzielte unser Schaden- und Haftpflicht-Geschäft hervorragende Resultate in den ersten neun Monaten 2021. Zugleich konnten wir die von Naturkatastrophen und der COVID-19-Pandemie betroffenen Menschen unterstützen.“, kommentiert CEO Christian Mumenthaler die Bilanz.

„Mit einem kombinierten Gewinn von knapp 2 Mrd. USD für die ersten neun Monate des Jahres sind P&C Re und Corporate Solutions auf bestem Wege ihre ehrgeizigen Jahresziele zu erreichen. Wir sind auch mit der zugrunde liegenden Performance von L&H Re  zufrieden, welche die Auswirkungen der Pandemie abfederte, mit dem Ergebnis, dass der Geschäftsbereich das zweite Quartal in Folge einen Gewinn erzielte“, ergänzt Finanzvorstand John Dacey.

Ganz zur Freude übrigens der Aktionäre: „Wir sind in der Lage, die derzeitige Dividende zu halten, wenn nicht sogar zu erhöhen“, betonte Dacey unter Verweis auf die sehr gute Kapitalisierung des Unternehmens. Zuletzt hatte die Swiss Re  5,90 Franken je Aktie an seine Eigentümer ausgezahlt.

Autor: VW-Redaktion

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