Versicherungskammer investiert in Solarparks in Frankreich

Der Konzern Versicherungskammer investiert in sechs französische Solarparks. Quelle: Bild von Sebastian Ganso auf Pixabay

Der Konzern Versicherungskammer erwirbt die Encavis Asset Management AG (Encavis AM), eine Tochtergesellschaft des im M-Dax notierten Solar- und Windparkbetreibers Encavis AG, sechs Solarparks in West- und Südfrankreich mit einer Gesamtleistung von 65,6 Megawatt. Der Kauf wird innerhalb des Spezialfonds Encavis Infrastructure Fund III (EIF III) abgewickelt.

Im Rahmen eines Joint Ventures hält der luxemburgische Spezialfonds 80 Prozent an den sechs Solarparks, 20 Prozent verbleiben bei dem französischen Solarparkbetreiber, der alle sechs Photovoltaik-Freiflächenanlagen entwickelt und gebaut hat. Encavis AM übernimmt die kaufmännische Betriebsführung des Portfolios.

„Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein zentraler Bestandteil unserer Investitions- und Nachhaltigkeitsstrategie. Mit dieser Investition werten wir unser Portfolio weiter auf und leisten einen aktiven Beitrag zur CO2-Vermeidung“, kommentiert Isabella Pfaller, Finanzvorstand im Konzern Versicherungskammer. „Mit diesem Engagement in Frankreich diversifizieren wir das Portfolio dieses Spezialfonds konsequent weiter“, ergänzt Karsten Mieth, Vorstandssprecher der Encavis Asset Management AG.

Bereits Ende März 2021 hatte die Versicherungskammer Bayern (VKB) für 720 Mio. Euro die Ferngas-Gruppe von First Sentier Investors erworben. Ferngas besitzt und betreibt ein reguliertes Gasnetz in Süd- und Ostdeutschland, hauptsächlich in den Bundesländern Bayern und Thüringen sowie in angrenzenden Regionen. Die Gruppe entstand durch den Zusammenschluss der Ferngas Nordbayern mit der Erdgasversorgungsgesellschaft Thüringen-Sachsen, die First Sentier 2013 beziehungsweise 2014 erworben hatte.

Autor: VW-Redaktion

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