Generali Gruppe wächst im ersten Quartal – außer in Leben

Generali, Head Office in Triest. Quelle: Generali

Die Versicherungsgruppe Generali ist mit ihrer bisherigen 2021-Performance zufrieden. Viele Zahlen des ersten Quartals zeigen eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, im Bereich der Lebensversicherung gab es eine leichte Reduktion.

Das Operating Result beträgt 1,6 Mrd. Euro, ein Plus von elf Prozent. Das gelang dank der positiven Entwicklung in den Segmenten Komposit, Asset Management und Holding sowie sonstigen Geschäftsbereichen, schreibt das Unternehmen.  Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um über vier Prozent auf 19,7 Mrd. Euro. Die Combined Ratio liegt bei 88,0 Prozent, dank einer 1,4 prozentigen Reduktion. Das Konzernergebnis steigt auf 802 Mio. Euro.

Ergebnis des ersten Quartals der Generali. Quelle: Generali

Cristiano Borean, Group CFO der Generali, sagte zum Ergebnis: „Die Gruppe hat das erste Quartal 2021 mit einer großartigen Leistung im Sinne ihrer Ziele abgeschlossen und bestätigte damit die Wirksamkeit der Strategie ‚Generali 2021‘. Auch weiterhin gehört die Gruppe zu den Solidesten im Versicherungssektor und verfügt über eine ausgezeichnete Kapitalausstattung. Die Neujustierung des Business-Mix in der Lebensversicherung ist in vollem Gange und hat es uns ermöglicht, im aktuellen Niedrigzinsumfeld eine ausgezeichnete Profitabilität zu erzielen.

Die Generali weise nach wie vor die beste und am wenigsten volatile Combined Ratio unter den Wettbewerbern auf und hat im Asset Management und anderen Segmenten “beeindruckende Ergebnisse” vorgelegt. Das starke Wachstum des Operating Result und des Konzernergebnisses zeigt, dass die Gruppe in einem makroökonomischen Umfeld, das aufgrund der Pandemie immer noch mit Unsicherheiten konfrontiert ist, “weiterhin effektiv arbeitet”.

Derweil hat sich der Deutschlandchef der Generali, Giovanni Liverani, die Politik vorgenommen. Der Grund war die Idee des Provisionsdeckels. “Die Politiker sollten Gesetze erlassen, die fair sind. Ein Provisionsdeckel richtet sich gegen den Wettbewerb, weil bestimmte Teile der Finanzbranche Einschränkungen erleiden müssten, andere nicht”, sagt Liverani gegenüber der SZ.  Es geht nicht so sehr um den Vertriebsweg. Wenn Kunden Beratung brauchen, könne der Generali-Vertriebspartner DVAG sehr “gut und professionell liefern”. Für viele Kunden sei es “völlig okay”, dafür zu zahlen.

Autor: VW-Redaktion