Generali lässt sich von hohen Belastungen aus Naturkatastrophen nicht unterkriegen

Nach einem starken ersten Halbjahr hat die Generali auch zu Ende September nicht an Schwung verloren: Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen in den ersten neun Monaten um 18 Prozent auf 70,7 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum, der operative Gewinn legte um acht Prozent auf 5,4 Mrd. Euro zu. Bemerkenswert ist, dass es den Italienern gelang, ihr Schaden- und Unfallgeschäft trotz massiver Schäden durch Naturkatastrophen profitabler zu gestalten.

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Generali verdient ordentlich

Von einem soliden Beitrag aller Geschäftsbereiche zum Betriebsergebnis, das die Generali als Operating Result ausweist, spricht Finanzchef Cristiano Borean. Insgesamt stieg dieser Betrag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,5 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro. Auf bereinigter Ebene liest sich der Konzerngewinn nicht mehr so gut. Mit 1,1 Mrd. Euro standen 110 Mio. Euro weniger in den Büchern als in Q1 2023.

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Generali glänzt im Bereich P&C und nimmt LV-Abflüsse in Kauf

Die Generali ist nach dem ersten Quartal auf dem Weg zum P&C-Schwergewicht und schleckigen Lebensversicherer. Die von Group-CFO Cristiano Borean als Neuausrichtung des Geschäftsmixes bezeichneten LV-Umstellungen sind Teil der Strategie, kosten aber massiv Prämien. Im Sektor P&C stieg das operative Ergebnis um 75 Prozent, im Bereich Asset Management gibt es noch Luft für Verbesserungen.

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