Swiss Re ernennt Walter B. Kielholz zum Ehrenpräsidenten
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Walter B. Kielholz. Quelle: Swiss Re

Der Verwaltungsrat der Swiss Re hat Walter B. Kielholz zum neuen Ehrenpräsidenten ernannt. In der mehr als 150-jährigen Geschichte Schweizer Rückversicherers ist es erst das dritte Mal, dass dieser Titel vergeben wurde.

Kielholz beschlossen hatte, sich nicht zur Wiederwahl zu stellen und nach zwölf Jahren in dieser Position in den Ruhestand zu treten. Gleichzeitig stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre der Wahl von Sergio P. Ermotti zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrates für die Amtsdauer von einem Jahr zu.

Zudem haben die Anteilseigner auch alle weiteren vorgeschlagenen Mitglieder des Verwaltungsrates sowie die vorgeschlagenen Mitglieder des Vergütungsausschusses für die Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt. Außerdem wurde Renato Fassbind an der Sitzung des Verwaltungsrates nach der Generalversammlung erneut zum Vizepräsidenten und zum Lead Independent Director ernannt.

Mit einer Mehrheit von 93,7 Prozent der abgegebenen Stimmen genehmigten die Aktionäre auch den Antrag des Verwaltungsrates, eine ordentliche Dividende von 5,90 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2020
auszuzahlen.

Dabei haben Corona und die Naturkatastrophen dem Rückversicherer im letzten Jahr einen deutlichen Verlust eingebrockt. So schreibt der Schweizer Rückversicherer für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Minus von 878 Mio. US-Dollar. 2019 stand noch ein Gewinn von 727 Mio. US-Dollar in den Büchern.

So summieren sich die Schäden und Rückstellungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie wie etwa Betriebsunterbrechungen, den Ausfall von Großveranstaltungen oder Kranken- und Ablebensversicherungen für die Swiss Re auf 3,9 Mrd. US-Doller. In der Lebensparte beliefen sich die COVID-19-Schäden im Jahr 2020 auf 999 Mio. US-Dollar, was sich vor allem in den höheren Mortalitätsraten in den USA und Großbritannien widerspiegele, heißt es bei der Swiss Re.

Naturkatastrophen schlagen beim Schweizer Rückversicherer mit weiteren 1,7 Mrd. US-Dollar zu Buche – allen voran die Hurrikan-Saison in Nordamerika. Die Auswirkungen von menschengemachten Großschäden seien vor allem von der Explosion im Hafen von Beirut geprägt worden. Die Schaden-Kosten-Quote lag 2020 bei 109,0 Prozent.

Autor: VW-Redaktion

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