Generali schließt Joint Venture mit Accenture

Generali tüftelt an der schönen neuen Arbeitswelt. Quelle: Generali

Die Generali Group hat ein Joint Venture mit dem IT-Dienstleister Accenture geschlossen. Ziel sei die Einführung eines cloud-basierten Geschäftsmodells, um die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen des Versicherers einschließlich des Vertriebs (Agenturen), der Kundenverwaltung (digital wallets) und der internen Verwaltungssysteme erleichtern.

Unternehmensangaben zufolge hält Accenture einen Anteil von fünf Prozent und stellt zudem ein Team von 40 Fachleuten mit Expertise in den Bereichen Cloud, künstliche Intelligenz und Big Data für GOSP zur Verfügung.

“Innovation und digitale Transformation sind von grundlegender Bedeutung in unserem Strategieplan Generali 2021. Dank dieser Partnerschaft werden wir die Reise entlang des in unserer Strategie festgelegten Weges fortsetzen, im vollen Bewusstsein des Wandels, den Technologie in der Versicherungsbranche bewirken kann. Auf dieser Reise haben wir Accenture an unserer Seite, einen geschätzten Partner mit großer Erfahrung im digitalen Bereich, mit dem wir eine langfristige Zusammenarbeit beginnen, um die Beschleunigung unserer digitalen Transformation zu unterstützen”, kommentiert Frédéric de Courtois, Generali Group General Manager.

“Durch die Einführung eines Cloud-first-Ansatzes wird Generali in der Lage sein, Innovationen schnell und in großem Umfang umzusetzen. Indem wir Hand in Hand arbeiten, werden wir Generali in die Lage versetzen, schnell und kosteneffizient innovative Versicherungsprodukte und -dienstleistungen zu entwickeln, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden in Italien und anderen Märkten zugeschnitten sind. Durch diese Partnerschaft helfen wir nicht nur der Generali, ihr Geschäft zu transformieren, sondern wir unterstützen auch ihre Mitarbeiter während der Transformation mit einem Umschulungs- und Weiterbildungsprogramm”, ergänzt Fabio Benasso, Senior Managing Director bei Accenture und Market Unit Lead für Italien, Zentraleuropa und Griechenland.

Mit der Kooperation könnte die Generali jedenfalls ihrem Ziel der Kostenersparnis einen Schritt näher kommen. So hält der italienische Versicherer trotz Corona an seinen mittelfristigen Zielen für 2021 fest und will noch strenger sparen. Demnach sollen die jährlichen Kosten im europäischen Versicherungsgeschäft bis 2021 statt 200 Mio. Euro nun um 300 Mio. Euro sinken. Die Aktionäre sollen weiterhin mit steigenden Dividenden rechnen können.

Trotzdem hält die Generali weiterhin an ihrer Strategie und den Unternehmenszielen für 2021 fest. So rechnet der italienische Versicherungskonzern auf seinem virtuellen Aktionärstag mit einem Wachstum des Gewinns je Aktie zwischen sechs und acht Prozent. Zudem hat die Generali bereits ein Jahr früher als geplant ihr Ziel erreicht, den Schuldenstand um 1,9 Mrd. Euro senken zu wollen.

Autor: VW-Redaktion

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