Trotz Corona hält Württembergische an der Jahresprognose von 250 Mio. Euro fest

W&W-Standort in Ludwigsburg. Quelle: W&W

Die Württembergische & Wüstenrot (W&W) sieht sich im laufenden Geschäftsjahr weiter auf Kurs: In den ersten neun Monaten verbuchte der Versicherer einen Konzernüberschuss von 170,4 Mio. Euro (VJ: 220,0 Mio. Euro). Der Konzern hält trotz Corona weiterhin an seiner Gewinnprognose für 2020 fest.

So lagen die gebuchten Bruttobeiträge in der Personenversicherung mit 1,73 Mrd. Euro das Vorjahresniveau. In der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Bruttobeiträge um 5,2 Prozent auf 1,73 Mrd. Euro (VJ: 1,64 Mrd. Euro). Zudem verbesserte sich die Combined Ratio gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 87,8 Prozent (VJ: 90,6 Prozent).

“Die ersten neun Monate dieses Jahres haben klar gezeigt, dass der Aufbruch unseres Konzerns in eine digitale Zukunft mit erheblichen Investitionen in neue Produkte und in effizientere Prozesse die Widerstandskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der W&W-Gruppe erheblich gestärkt hat. Wir sind trotz Coronavirus-Pandemie, Null- und Negativzinsen und wachsender Regulatorik ein Unternehmen im Vorwärtsgang, entwickeln unser Leistungsangebot kontinuierlich weiter und gewinnen Kunden und Marktanteile. (…) Die neuerlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland zeigen, dass wir weiterhin gut daran tun, unsere Wettbewerbskraft zu stärken. Die Hoffnung auf eine zügige Normalisierung der Rahmenbedingungen bleibt bestehen, ist aber unsicher.”

Jürgen Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG

Im Geschäftsfeld Wohnen verbuchte die W&W einen Zuwachs im Neugeschäft inklusive der Vermittlungen ins Fremdbuch um 5,6 Prozent auf 4,93 Mrd. Euro erreicht (VJ: 4,67 Mrd. Euro). Bei der Wüstenrot Bausparkasse sank das Neugeschäft nach Bausparsumme jedoch um 5,4 Prozent auf 7,99 Mrd. Euro (VJ: 7,55 Mrd. Euro).

Für das laufende Geschäftsjahr hält die W&W weiterhin an ihrer Gewinnprognose fest. Vorbehaltlich der aktuellen Pandemie- und Kapitalmarktentwicklung rechnet das Unternehmen nach eigenen Angaben weiter mit einem Konzernergebnis über dem Ergebnis der ersten neun Monate 2020, jedoch weiterhin unterhalb des mittelfristigen Zielkorridors von 220 bis 250 Mio. Euro.

Autor: VW-Redaktion

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