Condor Sachversicherung profitiert von geringerer Schadenbelastung

Konzernsitz der Condor Lebensversicherung. Quelle: Condor

Die Condor Sachversicherung AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 bei den gebuchten Bruttobeiträgen um 4,5 Prozent auf 185 Mio. Euro zugelegt. Die Zahl der Verträge erhöhte sich um 6,5 Prozent auf 696.500. Zudem profitierte die R+V-Tochter von einer günstigeren Schadenentwicklung.

So konnte die kombinierte Brutto-Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) bei einem gewöhnlichen Schadenverlauf wie geplant auf 99,5 Prozent (Vorjahr: 105,6 Prozent) gesenkt werden. Die größte Sparte gemessen an der Prämienhöhe war 2019 erneut Kraftfahrt. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen hier um 2,1 Prozent auf 83,6 Mio. Euro.

Die Zahl der Verträge stieg um 4,6 Prozent auf 315.800. Die gebuchten Bruttobeiträge in der zweitgrößten Sparte, Feuer- und Sachversicherungen, stiegen um 5,1 Prozent auf 79,2 Mio. Euro. Das Segment Haftpflichtversicherung verzeichnete unter anderem wegen einer Geschäftsausweitung einen Beitragsanstieg von 19,1 Prozent auf 13,4 Mio. Euro. Auch der Start ins laufende Geschäftsjahr lief für die Condor Sachversicherung positiv: Die gebuchten Beiträge kletterten im ersten Quartal 2020 um knapp sieben Prozent auf 108,6 Mio. Euro.

„Trotz des positiven Auftakts ist eine Prognose für das Gesamtjahr 2020 nicht möglich, da die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Neugeschäft und die Schadenverläufe nicht vorherzusagen sind.“

Jan Dirk Dallmer, Vorstand der Condor

Vor wenigen Tagen hatte auch die Condor Lebensversicherung ihre Bilanzzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. So hat der Lebensversicherer 2019 im Neugeschäft deutlich zugelegt. Nach Angaben der R+V-Tochter von 486 Mio. auf 639 Mio. Euro. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von rund 31 Prozent. Die gebuchten Bruttobeiträge sanken aber erwartungsgemäß um neun Prozent auf 268 Mio. Euro

Autor: VW-Redaktion

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