Bundesregierung und Versicherungswirtschaft sichern zusammen Warenverkehr ab
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Bundestag, hier iwrd über den Wirecard-Skandal gestritten. Quelle: Bild von FelixMittermeier auf Pixabay

Nach der gemeinsamen Lösung in der Betriebsschließungsversicherung folgt nun der nächste Streich. Die Bundesregierung spannt gemeinsam mit den Kreditversicherern einen Schutzschirm in Höhe von 30 Mrd. Euro auf, um Lieferantenkredite deutscher Unternehmen zu sichern und die Wirtschaft in schwierigen Zeiten zu stützen.

Die Vereinbarung sieht eine Garantie des Bundes für Entschädigungszahlungen der Kreditversicherer von März bis Ende 2020 in Höhe von 30 Milliarden Euro vor. Im Gegenzug verpflichten sich die Kreditversicherer, die Kreditlimite im bestehenden Umfang von derzeit rund 400 Mrd. Euro weitestgehend aufrechtzuerhalten.

Darüber hinaus tragen die Kreditversicherer Verluste in Höhe von bis zu 500 Mio. Euro selbst, übernehmen die Ausfallrisiken, die über die Garantie des Bundes hinausgehen und führen zwei Drittel ihrer gesamten Prämieneinnahmen für das Jahr 2020 an den Bund ab. Im Jahr 2019 beliefen sich die Prämieneinnahmen auf 817 Millionen Euro, schreibt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Die Versicherer sind zufrieden

Der weltweit zweitgrößte Kreditversicherer Atradius begrüßt das von der Bundesregierung Deutschland beschlossene Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der deutschen Wirtschaft. Auch der Mitbewerber Euler Hermes ist von der Lösung überzeugt. Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“, sagt Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Wir haben sehr frühzeitig den Schulterschluss mit dem Bund gesucht, um gemeinsam deutsche Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen.“

Autor: VW-Redaktion

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