GDV: Versicherer verzeichnen deutlichen Rückgang bei Wohnungseinbrüchen

Quelle: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist 2019 bundesweit um rund zehn Prozent auf rund 95.000 gesunken. Trotz des Rückgangs blieb die Entschädigungsleistung der Versicherer nach Angaben des GDV mit rund 300 Mio. Euro auf dem Niveau von 2018.

Die durchschnittliche Versicherungsleistung stieg jedoch um zwölf Prozent auf etwa 3.200 Euro und damit auf ein neues Rekordhoch. „Es hat sich erneut gezeigt, dass es sich für Hausbesitzer lohnt, in bessere Sicherheitstechnik zu investieren, um so Hab und Gut gegen Einbrecher zu schützen“, kommentiert Bernhard Gause, Mitglied der Geschäftsführung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

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Allerdings gebe es bei Neubauten bislanng noch keine Verpflichtung, einbruchhemmende Fenster oder Türen einzubauen. Der GDV hätte das gern geändert: „Zur Verbesserung des Einbruchschutzes fordern wir: Moderne Sicherheitstechnik muss als Standard in die Bauvorschriften für Neubauten aufgenommen werden“, ergänzt Gause.

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Laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik (PKS) für 2019 ging die Zahl der Wohnungseinbrüche um 10,6 Prozent auf 87.145 Fälle zurück. Deutlich über diesem Schnitt lagen die Bundesländer Rheinland-Pfalz (-20,7 Prozent), Bayern (-17,1 Prozent) und Niedersachsen (-15,5 Prozent), die zu diesem neuen Tiefstwert beitrugen. In Ostdeutschland sorgten dafür vor allem Mecklenburg-Vorpommern (-19,4 Prozent) und Thüringen (-19,3 Prozent).

Autor: VW-Redaktion

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