Universa erzielt zweitbestes Geschäftsergebnis

Wachstum bei Universa. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Es ist der beliebte Dreiklang eines Wirtschaftsunternehmens: Wachstum bei den Beitragseinnahmen, Kapitalanlageergebnissen und Neugeschäft. Die Universa blickt nach vorläufigen Zahlen auf „eines ihrer erfolgreichsten Geschäftsjahre zurück“, doch in der Vollversicherung sinkt die Vertragsanzahl.

Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit hat in den Bereichen Krankenzusatz, Fondsrente und Berufsunfähigkeit zugelegt. Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen um 3,7 Prozent auf 759,4 Mio. Euro. Die gesamten Bruttoleistungen betrugen 934,2 Mio. Euro (Vorjahr: 857,4).

Es wurde ein Geschäftsergebnis nach Steuern von 116,5 Millionen Euro (Vorjahr: 86,8) erwirtschaftet. „Wir haben unser Rekordjahr von 2017 fast erreicht und konnten das zweitbeste Geschäftsergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Baulig.

Überdurchschnittliches Wachstum

Die Bruttobeitragseinnahmen in der Krankenversicherung konnten um 3,9 Prozent auf 613,6 Mio. Euro gesteigert werden. „Sehr positiv“ entwickelte sich im Neugeschäft die Zusatzversicherung. „Hier konnten wir in allen Bereichen zulegen, vor allem aber weiter bei der Zahnzusatzversicherung, die ohne Gesundheitsfragen abschließbar ist“, sagte Baulig. Die Zahl der vollversicherten Personen sank. Aktuell beträgt sie 140.155, im Vorjahr waren es 141.383.

In der Lebensversicherung gab es Zuwächse bei der Berufsunfähigkeitsversicherung und fondsgebundenen Rentenversicherung. Die Beitragssumme des selbst abgeschlossenen Neugeschäfts stieg im Vergleich zum Vorjahr um 36,6 Prozent. Die gebuchten Bruttobeiträge wuchsen um 3,5 Prozent auf 118,8 Mio. Euro.

Erfreulich ist laut Unternehmen die Entwicklung bei den laufenden Beiträgen, die um 3,3 Prozent gesteigert worden sind. „Hier sieht man, dass sich immer mehr Verbraucher bei der langfristigen Vorsorge für unsere vorteilhaften Produkte entscheiden“, erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Die Universa ist stolz auf ihre digitalen Errungenschaften. „Bei Bestandsaktionen bekommen wir rund 94 Prozent der Anträge papierlos“, erklärt Baulig. In der Krankenversicherung reichen die Versicherten mittlerweile 55 Prozent ihrer Leistungsbelege elektronisch ein.

Mit 1,5 Mio. Euro hat sich das Unternehmen im vergangenen Jahr an einem Startup-Fonds für digitale Gesundheitsinnovationen beteiligt. Damit sollen unter anderem digitale Gesundheitsanwendungen, Telemedizin und die Digitalisierung der Pflege gefördert werden.

Die endgültigen Geschäftszahlen wird die Universa nach ihrer Mitgliedervertreterversammlung Anfang Juni im Geschäftsbericht 2019 veröffentlichen. 

Autor: VW-Redaktion

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